Children of Men

Lesezeit: 2 Minuten

usaChildren of Men (2006)

 

B000NIMZZMRegie: Alfonso Cuarón
Drehbuch: Hawk Ostby, Mark Fergus
Produktion: Eric Newman, Marc Abraham, Armyan Bernstein
Musik: John Tavener
Kamera: Emmanuel Lubezki
Darsteller: Clive Owen, Julianne Moore, Michael Caine, Chiwetel Ejiofor, Juan Gabriel Yacuzzi, Mishal Husain, u.v.a.
Dauer: 109 Minuten
Romanvorlage: „Children of Men“ von P.D. James (nur auf englisch erhältlich)

Inhaltsangabe:

Es ist das Jahr 2027. Die Welt versinkt im Chaos, überall herrscht Anarchie. Terrorismus, Krieg und Elend sind in der ganzen Welt an der Tagesordnung. Einzig England versucht dem zu entfliehen und riegelt die Insel komplett ab. Und es gibt keine Kinder mehr. Der jüngste Mensch, der 18jährige Diego, ist kürzlich erschossen worden. Die Frauen sind seit 18 Jahren unfruchtbar.

In diesem Chaos lebt Theo (Clive Owen), der nur noch seine Freundschaft zu Jasper (Michael Caine) hat. Dann taucht seine Ex-Geliebte Julian (Julianne Moore), die dringend Papiere braucht für eine junge dunkelhäutige Frau. Julian ist der Kopf einer Widerstandsgruppe. Die Papiere zwingen sie dazu, das Theo mit ihr gemeinsam reisen muss und so lernt er Kee (Claire-Hope Ashitey) kennen. Und noch eine Besonderheit: Sie ist schwanger! Theo weiß um die Gefahr, die die Schwangerschaft auslöst. Dieses Wunder möchte jeder für sich benutzen.

Theo begibt sich mit Kee auf eine ungewisse Reise an die Küste, wo sie nur Blut und Tod erleben.

Mein Fazit:

Es ist ein erschütterndes Endzeit-Drama. Teilweise wirkte die Szene gespenstisch, wenn sie an eine leere Schule kamen, die herunter gekommen waren. Kein Kinderlachen, keine kleinen vertrauensvollen Mädchen. Nur Erwachsene, die sich gegenseitig bekriegen und wo ein Menschenleben kaum mehr was wert ist. Alle Menschen haben sich irgendeiner Gruppe angeschlossen, die für irgendetwas kämpft. Machtlos ist einzig die Regierung, die das Millitär schickt.

Die Emmigranten werden zusammen gepfercht und deportiert, einige auch hingerichtet. Erschreckend, da es ja doch einige Parallelen zu unserer Geschichte gibt. Die Kriegs-Szenen werden auch nicht beschönigt, sterbende Menschen, blutende Verwundete und entstellte Tote pflastern den Weg von Theo und Kee. Als ihr Baby weinte und somit eine kurzzeitige Waffenpause auslöste, hat es mich sehr berührt, denn da waren sich alle Kriegs-Gegner einig: Das Baby ist die Hoffnung der Menschheit.

Ein Film, der mich gedanklich sehr beschäftigt und der mich immer wieder fragen lässt, ob da ein Hauch von Realität dran ist? Auf mich wirkte er jedenfalls echt. Es passt einfach alles zusammen, auch die Darsteller haben ganze Arbeit geleistet. Für mich gibt es da nichts zu bemängeln, daher bekommt der Film 95% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.12.2008.

Veröffentlicht am 09.08.16!

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