1492 – Die Eroberung des Paradieses

Lesezeit: 2 Minuten

united_kingdom1492 – Die Eroberung des Paradieses (1992)
Originaltitel: 1492: Conquest of Paradise

B00005MOKWRegie: Ridley Scott
Drehbuch: Rose Bosch
Produktion: Ridley Scott, Alain Goldman, Rose Bosch
Musik: Vangelis
Kamera: Adrian Biddle
Darsteller: Gérard Depardieu, Armand Assante, Sigourney Weaver, Loren Dean, Ángela Molina, Fernando Rey, u.v.a.
Dauer: 154 Minuten

Inhaltsangabe:

Spanien 1492: Christopher Columbus (Gérard Depardieu) ist überzeugt, das die Erde eine Kugel ist. Trotz der drohenden Inquisition, die seine Behauptung hervorrufen könnte, ersucht er die Königin Isabella (Sigourney Weaver) um finanzielle Mittel, um seine These beweisen zu dürfen.

Tatsächlich gibt sie ihm das Geld und er reist mit drei Schiffen entlang des 28. Breitengrades in Richtung Westen. Alle Beteiligten hatte er jedoch belogen – erst glaubte er, es würde nur sechs bis sieben Wochen dauern. Doch bei Antritt der Reise ist ihm klar, das es länger dauern wird. Und gerade will die Mannschaft meutern, als sie tatsächlich auf Land stoßen – er nennt es San Salvador (heutige Bahamas)!

Das versprochene Gold und andere Edelgüter kann er bei der Rückreise nicht mitbringen. Die Eingeborene, sind ein einfaches Volk. Mit seiner gerechten Art jedoch kann er die Eingeborenen für sich gewinnen und lässt schließlich einige Männer zurück, damit sie ein Fort bauen können.

Columbus ist davon überzeugt, das er dort siedeln und irgendwann auf reiche Schätze stoßen würde. So reist er zurück und baut eine Stadt auf. Doch schnell merkt er, das es nicht wirklich das Paradies ist, was er sich erhofft hatte.

Mein Fazit:

Wenn man sich ein bißchen mit der Thematik auseinander setzt, erkennt man schnell, das der Film sich an die wesentlichen geschichtlichen Fakten hält. Aber ob sie im Detail tatsächlich so passiert sind, vermag ich nicht zu beurteilen.

Spannend ist die Geschichte größtenteils schon, obwohl er zuweilen eine gewisse Langatmigkeit zeigt. Epische Bilder machen dies jedoch wieder wett. Und die tollen Darsteller ebenfalls, allen voran Gérard Depardieu, der zur damaligen Zeit schon wuchtig und kantig wirkte. Aber er ist ein starker Schauspieler und lässt keine Sekunde Zweifel an seinem Können auftauchen.

Der Film lässt im Grunde keine Fragen offen und wer sich für diese Geschichte und deren Hintergründe interessiert, sollte sich diesen Film entgehen lassen. Er lohnt sich alle Mal und bekommt von mir 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 10.04.12!

Veröffentlicht am 24.08.16!

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