The Da Vinci Code – Sakrileg

Lesezeit: 2 Minuten

usaThe Da Vinci Code – Sakrileg (2006)
Originaltitel: The Da Vinci Code

b000i0roguRegie: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Produktion: Ron Howard, Brian Grazer, John Calley
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Salvatore Totino
Darsteller: Tom Hanks, Jean Reno, Audrey Tautou, Ian McKellen, Alfred Molina, Paul Bettany, u.v.a.
Dauer: 149 Minuten
Romanvorlage: „Sakrileg“ von Dan Brown
Dies ist der 1. Teil der Robert Langdon-Reihe.

Inhaltsangabe:

Professor Robert Langdon (Tom Hanks) verweilt gerade in Paris, als sein guter Freund und Museumsdirektor Jacques Saunière (Jean-Pierre Marielle) ermordet wird. Gleich heftet sich der Polizeikommissar Bezu Fache (Jean Reno) an seine Fersen in der festen Überzeugung, das Langdon der Mörder ist.

Langdon allerdings sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, das dies kein normaler Mord ist. Die Körperhaltung und die Schriften verraten Robert, das da mehr hinter steckt. Und als Sophie Neveu (Audrey Tautou) ihn warnt, das sein Leben in Gefahr sei, weiß er, das etwas ganz Wichtiges vor seiner Nase ist. So versucht Robert mit Hilfe seiner Kenntnisse über die historischen Ereignisse um den heiligen Gral und seiner eigenen Forschungen der Frage nachzugehen, warum Sauniére ermordet wurde und was er Sophie hinterlassen will, die obendrein noch seine Enkelin war.

Doch welchem Geheimnis können sie aus dem Gemälde „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo DaVinci auf die Spur kommen? Und was hat es mit dem heiligen Gral und die Tempelritter aufsich?

Mein Fazit:

Spannend und verwirrend!

Es hat eine ganze Weile gedauert, ehe ich dazu kam, den Film zu gucken. Meine Erwartungen wurden durch die Diskussionen im Forum noch gesteigert. Letztendlich muss ich sagen, das sich das alles sehr wohl gelohnt hat. Zwar war der Anfang ein wenig holprig und verwirrend (zumal die DVD mit den Tonspuren so ihre Probleme hatte), aber wenn man als Zuschauer erstmal in der Geschichte mit drin ist, vergißt man einfach alles um sich herum.

Glaubwürdig und dennoch zu Spekulationen verleitend wird die Geschichte der Maria Magdalena in den Mittelpunkt gestellt. Thesen und Theorien, bislang unbestätigt, lassen zumindest einen gewissen Grad an Ernsthaftigkeit aufkommen. Wer kann denn tatsächlich sagen, wie es um die Beziehung zwischen Jesus und Maria Magdalena bestellt war! Unbestritten ist aber wohl, das sie nach der Kreuzigung Jesu nach Frankreich kam und somit immer wieder Anlaß für neue Gerüchte bot. Und diese Gerüchte nahm der Autor zum Anlaß, den Bestseller zu schreiben.

Filmisch und künstlerisch ist das Werk von hoher Qualität. Zwar wird es oft düster dargestellt und manchmal hat man Mühe, das Bild richtig zu erkennen, aber ansonsten kommt alles glaubwürdig und echt rüber. Tom Hanks ist sichtlich bemüht, die wichtige Rolle auszufüllen. Gelegentlich wird er jedoch von der Audrey Tautou als Sophie in den Schatten gespielt.

Alles in allem ein Film, der auch danach noch viel Stoff für Diskussionen bietet und den man sicher nicht so schnell vergißt. Ich hatte einen wunderbaren DVD-nachmittag und gebe diesem Film glatt 95%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.06.2008.

Veröffentlicht am 18.10.16!

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