Up in the Air

Lesezeit: 2 Minuten

usaUp in the Air (2009)

 

b0039829qiRegie: Jason Reitman
Drehbuch: Sheldon Turner
Produktion: Ali Bell, Michael Beugg, Jason Blumenfeld
Musik: Rolfe Kent
Kamera: Eric Steelberg
Darsteller: George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Melanie Lynskey, Amy Morton, u.v.a.
Dauer: 109 Minuten
Romanvorlage: „Mr. Bingham sammelt Meilen“ von Walter Kirn

Inhaltsangabe:

Ryan Bingham (George Clooney) hat einen ungewöhnlichen Job, um den ihn nicht viele beneiden. Er muss in alle Teile des Landes reisen und für seine Kunden die Leute entlassen, weil sie zu feige dazu sind. Irgendwie passt der Job auch zu ihm, er lebt allein, ist viel lieber in der Luft als in seinem Ein-Zimmer-Apartment und jede Art von Bindung ist ihm zuwider.

Eines Tages lernt er die ebenfalls viel reisende Alex Goran (Vera Farmiga) kennen. Sie scheint zu ihm zu passen, denn sie ist genauso unkonventionell wie er und obendrein noch attraktiv. Zu seinem Entsetzen findet gerade eine Umstrukturierung statt: Natalie Keener (Anna Kendrick) hat eine Methode gefunden, das sie Außendienst-Mitarbeiter per Monitor von ihrem Büro aus die Leute entlassen können.

Ryan will sie davon überzeugen, dass dieser Weg falsch ist und nimmt sie daher auf seinen Reisen mit. Und außerdem ist da noch Alex, die ihm nicht aus dem Kopf geht und – fast schon unbemerkt – Dinge in ihm auslöst, die er nie für möglich gehalten hätte.

Mein Fazit:

Man nehme einen (sehr) gut aussehenden George Clooney, eine attraktive Vera Farmiga, ein mittelmäßiges Drehbuch und schon glaubt man, das ist der Erfolg! Tja, so könnte man es ungefähr umschreiben! Ich bin von diesem Film etwas enttäuscht, er wurde im Vorfeld so hoch gelobt und doch gibt es das eine oder andere, was mich stört.

Eine Komödie ist es sicherlich, der eine oder andere Witz wurde mit dem tollen Lächeln Clooneys deutlich untermalt. Vera Farmiga ist eine hübsch anzusehende Schauspielerin, die ein wenig im Schatten ihres Filmpartners stand, ebenso wie Anna Kendrick. Sie konnte meines Erachtens nach eigentlich noch besser überzeugen als ihre Kollegin Farmiga.

Irgendwie kommt es mir so vor, als ob das Drehbuch nur für George Clooney geschrieben wurde, denn mir kam schon zwischendurch der Gedanke, das er sich fast selbst darstellt. Das Ende war meines Erachtens, ohne es vorweg nehmen zu wollen, auch nicht logisch und eher plumpt.

Alles in allem ein enttäuschender Film, da waren meine Erwartungen wohl zu hoch angesetzt: Ganze 70% ist er mir wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 28.05.2012.

Veröffentlicht am 07.11.16!

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