Contact

usaContact (1997)

 

b00004rycxRegie: Robert Zemeckis
Drehbuch: James V. Hart, Michael Goldenberg
Produktion: Steven J. Boyd, Joan Bradshaw, Ann Druyan
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Don Burgess
Darsteller: Jodie Foster, William Fichtner, Tom Skerritt, Jena Malone, Matthew McConaughey, Geoffrey Blake, u.v.a.
Dauer: 150 Minuten
Romanvorlage: „Contact“ von Carl Sagan

Inhaltsangabe:

Die Vollwaise Ellie Arroway (Jodie Foster) hat sich schon als Kind für den Sternenhimmel interessiert. Als Erwachene arbeitet sie als Radioastrologin und hofft, eines Tages auf ein Funksignal aus dem All zu treffen. Und tatsächlich fängt sie ein Signal ein: Vom Stern Vega, das bereits seit 26 Jahren unterwegs ist.

Ihre Entdeckung schreckt die Weltbevölkerung auf und der wissenschaftliche Berater vom Präsidenten, David Drumlin (Tom Skerritt), reißt die ganze Arbeit ansich. Doch das ist nicht alles, was dieses mysteriöse Funksignal gesendet hat. Es enthält einen Bauplan für eine Maschine.

Was kann diese Maschine machen? Kann man damit durch das All reisen? Wer wird die Reise antreten?

Mein Fazit:

Der Film mit Jodie Foster ist ein spannendes und bewegendes Epos um die interessanteste Frage aller Fragen: Sind wir allein? Laut diesem Film sind wir es wohl nicht! Denn eine solche Maschine konnte nie und nimmer von einem Mensch konstruiert sein.

Jodie Foster hat wieder mal grandios gespielt. Sie ist eine engagierte Wissenschaftlerin, die gleichzeitig den Glauben an Gott verloren hat. Sie kann stets nur etwas erklären, was sich auch beweisen lässt. Gefangen von ihrer eigenen Entdeckung und gedeckelt von der US-Regierung steht sie inmitten ihres Labors, um Erklärungen für all das zu finden, was dieses Signal noch übertragen hat.

Der Film zeigt, wie kontrovers eine solche Entdeckung aufgenommen werden kann. Ist das Signal friedlich? Stammt es nicht doch von der Erde? Was sagt das Signal aus? Wozu ist dieser hochkomplizierte Bauplan mitgeliefert worden? Warum reißen immer Menschen den Ruhm ansich, die sie vorher ausgebootet haben? Und der Film zeigt auch deutlich, aus welchen Blickwinkeln die ganze Sache betrachtet werden kann, das es keine universelle Lösung geben kann für den richtigen Representanten der Welt.

Allie wird von vielen Freunden, aber auch von vielen Feinden begleitet, die alle in irgendeiner Form einen interessanten Ansatz bringen. Einer dieser Freunde ist der Theologe und Schriftsteller Palmer Joss (Matthew McConaughey), der sie heimlich liebt und sie indirekt, wenn auch aus selbstsüchtigen Gründen, versucht, von ihrem Projekt abzuhalten.

Der Film bietet viel Diskussions-Stoff über diese und jene Frage. Letztendlich ist er jedoch nur ein glaubwürdiger und gut gemachter Science-Fiction Film mit einigen wahrheitsgemäßen Elementen. Für diesen ungewöhnlichen Film und für eine tolle Jodie Foster gibt es 90% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.06.2009.

Veröffentlicht am 18.11.16!

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