Cecelia Ahern: Ich schreib Dir morgen wieder

381050145xCecelia Ahern: Ich schreib dir morgen wieder

Originaltitel: The Book of Tomorrow (2009)
übersetzt von Christine Strüh
Verlag: Krüger Verlag
Seitenanzahl: 365 Seiten
ISBN-10: 381050145X
ISBN-13: 978-3810501455

Inhaltsangabe:

Tamara Goodwin hat ihren Vater tot aufgefunden, nachdem er sich das Leben genommen hat. Die 16jährige, stets vom Erfolg ihres Vaters verwöhnt und zugeschüttet mit allen materiellen Dingen des Lebens, muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, das sie alles verloren haben, denn der Vater stand kurz vor dem finanziellen Ruin.

Zusammen mit ihrer traumatisierten Mutter muss sie zu Verwandten aufs Land ziehen. Tante Rosaleen und Onkel Arthur nehmen sie herzlich gern auf und versuchen ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Die Mutter zieht sich innerlich zurück und spricht nicht mehr groß. Und Tamara langweilt sich.

Eines Tages findet sie in einem Bücherbus ein sonderbares Buch. Sie nimmt es mit und schlägt es auf: Leere Seiten. Die Nonne Schwester Ignatius schlägt ihr vor, es als Tagebuch zu benutzen. Und gerade will sie beginnen zu schreiben, als sie einen Eintrag entdeckt: Mit ihrer Handschrift und vom nächsten Tag.

Und es passiert immer wieder. Und während sie einem großen Geheimnis auf die Spur kommt, lernt sie von sich selbst und dem Leben.

Mein Fazit:

Die ersten 100 Seiten waren etwas mühselig. Tamara erzählt die Geschichte aus ihrer eigenen Sicht und macht manchmal einige verwirrende Sprünge. Und sie gibt selbst von sich zu, ein richtiges Ekel gewesen zu sein. Sie ist anfangs zynisch, zickig und launisch gewesen zu sein. Das kam daher, weil der Vater sie mit allem überhäufte, was man mit Geld kaufen konnte.

Aber der Verlust des Vaters, mit dem sie vor dem Tod auch noch einen bösen Streit hatte, macht ihr schwer zu schaffen. Und der Einzug bei Tante Rosaleen und Onkel Arthur machen ihr die Sache nicht einfacher. Denn Rosaleen benimmt sich merkwürdig und sofort wird nicht nur dem Leser, sondern auch Tamara klar, das sie etwas verbirgt. Und die Spannung steigert sich mit jeder Seite, denn Tamara ist vor allen Dingen auch neugierig. Sie sorgt sich auch um ihre Mutter und auch da hat Rosaleen scheinbar die Hände mit im Spiel.

Die letzten 100 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen, denn ich wollte wissen, was es für ein großes Geheimnis gab. Und auch die Entwicklung von Tamara interessierte mich. Sie wird einem Ende dann doch sehr sympathisch. Ein paar Fragen sind allerdings offen geblieben, aber ansonsten empfand ich die Geschichte als sehr ergreifend.

Von mir bekommt es 4,5 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom Juli 2010.

Veröffentlicht am 22.11.16!

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