Monte Cristo (2002)

Lesezeit: 2 Minuten

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Originaltitel: The Count of Monte Cristo

b00007kgb3Regie: Kevin Reynolds
Drehbuch: Jay Wolpert
Produktion: Jonathan Glickman, Gary Barber, Roger Birnbaum
Musik: Robert Elhai, Ed Shearmur
Kamera: Andrew Dunn
Darsteller: James Caviezel, Guy Pearce, Richard Harris, James Frain, Luis Guzmán, Dagmara Dominczyk, u.v.a.
Dauer: 131 Minuten
Romanvorlage: „Der Graf von Monte Christo“ von von Alexandre Dumas

Inhaltsangabe:

Edmund Dantes (James Caviezel) ist ein junger Seefahrer, der für eine Handelsgesellschaft über die Meere reist. Zufällig muss er auf Elba, dem Exil Napoleons (Alex Norton) mit seinem besten Freund Fernand Mondego (Guy Pearce) landen. Dort wird ihm ein mysteriöser Brief zugesteckt.

In Marsaille angekommen, erwartet ihn die junge Mercedes (Dagmara Dominczyk). Doch das Glück der Verlobung währt nicht lange. Der stellvertretende Staatsanwalt Villefort (James Frain) läßt ihn wegen Hochverrats verhaften. Der mysteriöse Brief stammt von Napoleon an seinen Agenten, der von Elba aus einen neuen Einmarsch in Frankreich plant. Der mißgünstige Freund Mondego hat Edmund verraten.

Edmund Dantes wird in ein Gefängnis auf einer Insel gesperrt, bei Wasser und Brot und keinem Sonnenlicht. Jährlich wird er ausgepeitscht und gedemütigt. Nach Jahren der Gefangenschaft lernt er Faria (Richard Harris) kennen. Er hat einen Tunnel unter den Gefängniszellen gebuddelt und unterrichtet Edmund in vielen Bereichen. Faria erzählt Edmund auch von einem unglaublichen Schatz. Als dieser schließlich stirbt, sieht Edmund seine Chance gekommen, von der Insel zu fliehen und den Schatz zu finden. Schließlich beginnt er einen perfiden Rachefeld-Zug, der ihm jedoch in mancher Hinsicht einen viel höheren Preis abverlangt.

Mein Fazit:

Da ich die 1973-Version mit Richard Chamberlain noch sehr gut in Erinnerung habe, wollte ich diesen Film unbedingt sehen. Zumal ich von James Caviezel sowieso sehr viel halte. Er hat schon in „Die Passion Christi“ eine unglaubliche Leistung abgeliefert, wenngleich ich den Film nie zu Ende angesehen habe.

Guy Pearce und James Caviezel sind die beiden Hauptaktuere des Films, wo es sich um Intrigen, um Rache und auch Proll und Prunk dreht. Beide überzeugen in ihren Rollen und ziehen den Zuschauer mit den Augen, die mehr sagten als tausend Worte, in den Bann.

Die Kulisse des Films ist aufwendig und beeindruckend. Leider sind den Produzenten einige kleine Fehler unterlaufen. Schilder und die Schrift waren stets in englisch. Bei einem so qualitativ hochwertigen Film hätte ich zumindest alles auf französisch erwartet.

Aber ansonsten sehe ich diesen Film als einen sehr würdevollen Nachfolger von der 1973-Version mit Richard Chamberlain. Ich kann ihn jedenfalls uneingeschränkt empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 02.01.2008.

Veröffentlicht am 23.11.16!

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