Barbara Wood: Rote Sonne, schwarzes Land

Lesezeit: 2 Minuten

3898970957Barbara Wood: Rote Sonne, schwarzes Land

Originaltitel: Green City in the Sun (1988)
übersetzt von Manfred Obl und Hans Sartorius
Verlag: Weltbild Verlag
Seitenanzahl: 720 Seiten
ISBN-10: 3898970957
ISBN-13: 978-3898970952

Inhaltsangabe:

Deborah, eine junge Ärztin in San Franzisko, hat einen Brief erhalten, sie müsse sofort nach Kenia kommen. Ihrem Verlobten erzählt sie nicht, weshalb es so dringend ist. Und sich selbst gesteht sie nur zögerlich ein, das ihr Herz noch immer in Afrika ist, obwohl dort Dinge passierten, die sie seit der Flucht vom afrikanischen Kontinent nie wieder erwähnte.

Deborah nimmt das Tagebuch ihrer Tante Grace in die Hand und sie beginnt die Geschichte der Familie Treverton in Kenia zu lesen und erfährt dabei ihre eigene Vergangenheit.

Mein Fazit:

Barbara Wood hat mich mit ihren Büchern eigentlich immer begeistern können. Und so hoffte ich mir auch das Lesevergnügen bei diesem Roman.

Doch leider weit gefehlt. Auch wenn der Plot sehr interessant ist und neugierig macht auf die englischen Pioniere in Ost-Afrika, so ist das Buch stellenweise langatmig und gelegentlich auch verwirrend durch die vielen Namen und Begebenheiten. Ich habe einige Male zurückblättern müssen, um zu erfahren, worum es denn nun noch mal ging.

Das Positive ist anzumerken, dass das Afrika schonungslos dargestellt wird, zumindest bis zu der Seite, wo ich es gelesen habe. Beschneidung, Riten etc fanden ihren Weg in die Geschichte und bringt dem Leser nahe, welche Greueltaten der „Weiße“ dort verübt hat, nur um Herrscher zu werden.

Ich habe etwa nur ein drittel des Buches geschafft, das sicher eine tolle Geschichte ist, aber mir persönlich einfach zuviel Ballast hat. Ich habe es abgebrochen und werde es wohl nicht mehr in die Hand nehmen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom Oktober 2010.

Veröffentlicht am 25.11.16!

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5 Gedanken zu „Barbara Wood: Rote Sonne, schwarzes Land“

  1. Huhu Elke,

    ich habe auch schon so gut wie alle Bücher von Barbara Wood gelesen, an das hier kann ich mich aber gar nicht mehr erinnern. Ist bestimmt schon ewig her. Am besten gefällt mir von ihr immer noch „Sturmjahre“ oder „Der Fluch der Schriftrollen“. Die neueren Bücher sind alle eher mau, leider, auch vom letzten Werk „Die Insel des verborgenen Feuers“ war ich nicht sonderlich angetan.

    Liebe Grüße von Conny ♥

    1. Hallo Conny, Barbara Wood halte ich grundsätzlich nicht für schlecht. Ich habe einige Bücher von ihr gelesen und sie recht spannend gefunden (Rezies kommen noch). Aber bei diesem kam ich irgendwie gar nicht klar 🙁 Liebe Grüße, Elke.

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