Edge of Tomorrow

Lesezeit: 3 Minuten

usaEdge of Tomorrow (2014)

 

b00k6n5x30Regie: Doug Liman
Drehbuch: Dante Harper, Joby Harold, Alex Kurtzman, u.v.a.
Produktion: Erwin Stoff, Jason Hoffs, Gregory Jacobs, u.v.a.
Musik: Christophe Beck
Kamera: Dion Beebe
Darsteller: Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson, Bill Paxton, Jonas Armstrong, Tony Way, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten
Romanvorlage: „Edge of Tomorrow“ von Hiroshi Sakurazaka

Inhaltsangabe:

In naher Zukunft: Die Aliens -genannt Mimics- sind über die Erde eingefallen und haben ganz Europa besetzt und die Menschen getötet. Bislang gab es seitens der Welt-Gemeinschaft kein probates Mittel gegen die mörderischen Aliens, wo sie offenbar hellseherische Fähigkeiten besitzen.

Lt. Cage (Tome Cruise) soll eine großangelegte Operation begleiten. Da er jedoch über keinerlei Kampferfahrung verfügt, versucht er General Brigham (Brendan Gleeson) zu erpressen. Daraufhin wird er degradiert und in die Einheit „J“, geführt von Master Sergeant Farell (Bill Paxton), versetzt. Einheit J gehört zur Frontlinie an der französischen Atlantik-Küste und es wird ein furchtbares Gemetzel erwartet.

Mit schlechter Ausrüstung geht es an die Front und es passiert, was viele ahnen: Die gesamt Task Force wird mit Pauken und Trompeten eingestampft. Auch Cage kommt in Berührung mit den Mimics und kurz darauf fällt er. Doch zu seinem Erstaunen erwacht er wieder und erlebt den Tag seiner Degradierung und den darauf folgenden Ereignissen auf der Basis neu.

Nach einigen Malen erkennt er das Potential dieser Anomalie, aber er kann es nicht allein schaffen, die Aliens zu besiegen. Da nimmt er Kontakt mit Rita (Emily Blunt) auf und lässt sich von ihr ausbilden. Denn sie hatte nicht nur die Mimics als einzige in einer Schlacht bekämpft (und überlebt), sondern das Gleiche erlebt wie er. Gibt es eine Chance, die Aliens überhaupt je zu besiegen, wo sie ihnen doch immer ein Schritt voraus zu sein scheinen?

Mein Fazit:

Was für ein Fest für Tom Cruise-Hasser! Selten sind sie wohl in den Genuss gekommen, Tom Cruise immer wieder sterben zu sehen. Dabei ist die Vielfalt der Todesarten groß: Er wird unzählige Male erschossen, geschlachtet, durch die Luft geworfen und so einiges mehr.

Nun, aber der Film glänzt nicht nur durch eine wirklich interessante Story und den vielen Toden des Helden Cage alias Tom Cruise. Es ist eine Material-Schlacht sondergleichen. Sonderbare Aliens, genannt die Mimics, wirbeln über den Bildschirm und das Schlachtfeld an der Atlantik-Küste wird immer wieder belebt, immer mit anderen Varianten. Keine scheint sich irgendwie zu wiederholen. Cage versucht mit seinen bescheidenen Mitteln, da er trotz der Offiziers-Laufbahn über keinerlei Kampferfahrung verfügt, dem Ganzen irgendwie Herr zu werden. Und nach vielen Versuchen gelingt ihm mit Rita zumindest ein Ansatz. Wie oft er da schon gestorben ist, mag ich gar nicht mehr beurteilen.

Die Story ist interessant, aber die Geschichte der Mimics ist auch nicht so ganz einfach zu verstehen. Dennoch ist sie in sich logisch und als Zuschauerin brannte ich darauf zu erfahren, wie es nach dem ersten Schlachtfeld weitergehen könnte. Emily Blunt als ausgezeichnete Nahkämpferin konnte mich dabei überzeugen, denn sie gab ihrer Figur genau das, was sie war: Eine kaltblütige Killerin mit einer riesigen Festungs-Mauer umsich herum. Nach vielen Toden und unzähligen Manöver-Wechsel konnte Cage auch mal hinter die riesigen Mauern schauen und entdeckt dabei eine sehr verletzliche Frau, die durchaus große Verluste erlebt hat. Über Cage erfahren wir nur am Anfang ein wenig in Form von Medien-Berichten und Interview-Ausschnitte.

Das Ende war dann natürlich infernalisch, aber das gehört zur gesamten Story dazu. Es passte und wirkte nicht aufgesetzt oder gar übertrieben. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und konnte mir den einen oder anderen Lacher nicht verkneifen – der Film hatte ja auch etwas Skuriles ansich, man erinnere an „Und täglich grüßt das Murmeltier“. 90% ist mir der Film wert.

Veröffentlicht am 12.12.16!

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