Die Glasbläserin

Lesezeit: 2 Minuten

Die Glasbläserin (2016)

 

Regie: Christiane Balthasar
Drehbuch: Léonie-Claire Breinersdorfer
Produktion: Elke Müller, Oliver Vogel
Musik: Johannes Kobilke
Darsteller: Maria Ehrich, Luise Heyer, Franz Dinda, Karel Hermánek Jr., Dirk Borchardt, Robert Gwisdek, u.v.a.
Dauer: 89 Minuten
Romanvorlage: „Die Glasbläserin“ von Petra Durst-Benning

Inhaltsangabe:

Thüringer Wald, im Winter 1890: Marie (Maria Ehrich) und Johanna Steinmann (Luise Heyer) verlieren unerwartet ihren Vater. Seine Glasbläser-Werkstatt bleibt geschlossen, denn Frauen dürfen nicht als Glasbläserin arbeiten, obwohl Marie sich durchaus in der Lage fühlt, die Nachfolge ihres Vaters anzutreten.

Um nicht zu verhungern, können sie zu einem Hungerlohn in der Glasbläser-Werkstatt von Wilhelm Heimer (Max Hopp) arbeiten. Doch dieser herrscht streng über seine Mannschaft und lässt Vorschläge zur Verbesserung des Arbeitsablaufs nicht zu. So sieht sich Johanna gezwungen, beim Glashändler Friedhelm Strobel (Dirk Borchardt) als Assistentin zu arbeiten, während Marie allein im elterlichen Haus bleibt und sich den Avancen Thomas Heimer (Franz Dinda) erwehren muss.

Durch eine ungewollte Schwangerschaft muss Marie Thomas Heimer heiraten und auch Johanna erlebt die Brutalität eines Mannes. Sie beginnen sich auf ihre eigenen Fähigkeiten zu besinnen und lernen einen sehr netten und tüchtigen amerikanischen Geschäftsmann kennen …

Mein Fazit:

Den Roman zu diesem Film habe ich leider noch nicht gelesen. Allerdings habe ich schon bemerkt, dass er durchaus gute Kritiken bekommen hat. Daher ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass ich die Geschichte um die zwei Schwestern (eigentlich sind es ja drei) irgendwann noch lesen werde.

Den deutschen Produktionen bin ich ja eher skeptisch eingestellt, häufig mangelt es an einem anständigen Drehbuch und/ oder authentischen Schauspielern. Bei diesem Film, der mir wärmstens empfohlen wurde, trifft es nicht zu. Sowohl Drehbuch, Darsteller, Kulisse und auch die musikalische Untermalung haben mir einen spannenden TV-Abend beschehrt. Gut, das eine oder andere war sicherlich vorhersehbar, aber es gibt eben einfach soo viele Geschichten, was soll man da noch Neues erfinden.

Die beiden Töchter und auch die übrige „angeheiratete“ Familie konnten mich von ihrer Darstellung überzeugen, ebenso das Ambiente. Und nebenbei hat man auch noch etwas über die Glasbläserei erfahren, wie ich finde, rund um gelungen. Das Leben zur damaligen Zeit war hart, für Frauen und auch für Glasbläser. Wenn kein Mann in der Nähe war, der die Werkstatt weiterführen konnte, wurde verkauft, womöglich unter dem Preis.

Ich wurde gut unterhalten und ich habe die Geschichte gespannt verfolgt, daher gibt es wohlwollende 85%.

Veröffentlicht am 19.12.16!

2 Gedanken zu „Die Glasbläserin“

  1. ach so schön, ich habe den film gerade im tv gesehen, hat mir prima gefallen. was eine schwere zeit damals, für die die kein geld hatten… sehr sympathisch gespielt und dann doch noch mit happy end. ich war freudig überrascht wie spannend und mitreißend der film dann doch war, hatte ich nicht erwartet.
    ich wünsche dir ein besinnliches weihnachtsfest!
    liebe grüße von der insel rügen, mandy die hummel…

    1. Hallo Mandy, vielen Dank für Deinen Kommentar! Ja, er hat mich auch überrascht 🙂 Manchmal sind da doch kleine Schätze bei, nicht wahr?
      Dir und Deinen Lieben auch ein schönes Weihnachtsfest, liebe Grüße, Elke.

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