Illuminati

Lesezeit: 2 Minuten

Illuminati (2009)
Originaltitel: Angels and Demons

Regie: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman, David Koepp
Produktion: Brian Grazer, Ron Howard, John Calley
Musik: Hans Zimmer, Joshua Bell
Kamera: Salvatore Totino
Darsteller: Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer, Stellan Skarsgård, Pierfrancesco Favino, Nikolaj Lie Kaas, u.v.a.
Dauer: 138 Minuten
Romanvorlage: „Illuminati“ von Dan Brown
Dies ist der 2. Teil der Robert Langdon-Reihe.

Inhaltsangabe:

Der Papst ist tod. Kurz darauf werden vier Kardinäle entführt. Aus einem Forschungslabor wird eine Bombe von unvorstellbarem Ausmaß gestohlen, die Anti-Materie. Und dann erhält der Vatikan eine Nachricht: Von den Illuminati. Ab 20 Uhr wird jeweils ein Kardinal öffentlich hingerichtet und um Mitternacht, wenn die Bombe bis dahin nicht gefunden wird, geht diese hoch und löscht somit den Vatikan und den Kern der katholischen Kirche aus.

Robert Langdon (Tom Hanks), der an die Existenz der Illuminati nach wie vor glaubt, wird gerufen von Camerlengo Patrick McKenna (Ewan McGregor), dem provisorischen Papst, bis ein neuer gewählt ist. Camerlengo wird bewacht von der Schweizer Garde, angeführt von Agent Richter (Stellan Skarsgård). Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) wurde gerufen, weil sie bei der Forschung der Anti-Materie dabei war.

Sehr schnell wird klar, worum es den Illuminati geht: Um Rache für die Wissenschaftler, die einst ihre Lehren leugnen mussten für die katholische Kirche. Zusammen mit Vittoria sucht Robert Langdon einige Schlüssel, die zu den öffentlichen Schausplätzen führen, wo die vier Kardinäle hingerichtet werden sollen. Doch sie kommen nicht immer rechtzeitig zum Ort des Geschehens …

Aber dann kommt die Zeit, den Vatikan zu evakuieren und das Team erlebt eine große Überraschung.

Mein Fazit:

Nachdem ich schon den Vorgänger „Sakrileg“ gesehen habe, besaß ich eine hohe Erwartungshaltung und forderte eines Mindestmaß von dem, was der Vorgänger bot. Aber ich wurde etwas enttäuscht.

Meiner Meinung nach kommt „Illuminati“ nicht an „Sakrileg“ heran. Zwar muss man dem Film zu Gute halten, das er eine gewisse Spannung hat und auch die wenigen überraschenden Wendungen einen gewissen Nervenkitzel begründen. Doch mir fehlte es, die kniffeligen Geheimnisse aufzuspüren. Es ging mir persönlich vieles einfach zu glatt. Einiges war mir auch nicht so 100%ig nachvollziehbar, wie man nun auf diese oder jene Information kommen konnte. Aber gut, es ist ja eh mehr oder weniger vermutet oder gar erfunden.

Inwieweit sich der Film an das Buch hält, kann ich nicht beurteilen. Die Schauspieler haben gute Arbeit geleistet, die Kulisse und die Aufnahmen waren schon toll und gaben einen kleinen Einblick hinter die Türen des Vatikans. Mir ist er 80% wert und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn noch einmal sehen möchte, vielleicht, wenn ich doch irgendwann das Buch gelesen habe?

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.01.2010.

Veröffentlicht am 28.12.16!

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