Die Frauen von Stepford (2004)

Lesezeit: 2 Minuten

Die Frauen von Stepford (2004)
Originaltitel: Stepford Wives

Regie: Frank Oz
Drehbuch: Paul Rudnick
Produktion: Scott Rudin, Donald De Line, Ronald M. Bozman
Musik: David Arnold
Kamera: Rob Hahn
Darsteller: Nicole Kidman, Matthew Broderick, Glenn Close, Bette Midler, Christopher Walken, Roger Bart, u.v.a.
Dauer: 93 Minuten
Romanvorlage: „Die Frauen von Stepford“ von Ira Levin

Inhaltsangabe:

Joanna Eberhart (Nicole Kidman) ist gerade gefeuert worden. Sie hat einen Fernseh-Sender geleitet, ihre Kinder kennt sie kaum und mit ihrem Mann Walter (Matthew Broderick) hat sie seit über einem Jahr kein Sex mehr. Kurzum: Ihr Leben ist ein einziges Chaos und sie erleidet einen Nervenzusammenbruch.

Da beschließt das Paar, einen Neuanfang zu machen, um auch ihre Ehe zu retten. Sie ziehen nach Connecticut in das kleine Städtchen Stepford. Als sie nach Stepford kommen, scheint alles perfekt. Herrschaftliche Villen, wunderschöne Frauen (allesamt blond), glückliche Ehemänner und alles super gepflegt und im Einklang miteinander. Sie werden von Dr. Emily Francher (Glenn Close) und Dale Coba (Christopher Walken) in die Gesellschaft eingeführt und alles scheint sich zum Besten zu wenden.

Während Walter sich mit den anderen Männern von Stepford in den Männerclub zurückzieht, lernt Joanna die anderen Frauen kennen. Schon bald merkt sie, das irgendetwas nicht stimmt. Als sie bei einem Picknick die quirlige Autorin Bobbie Markowe (Bette Midler) kennen lernt, ist sie glücklich. Bobbie ist genauso normal wie sie. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis von Stepford und dabei stoßen sie auf Fernbedienungen mit eingravierten Namen und andere merkwürdige Dinge. Was geht in Stepford vor?

Mein Fazit:

Dies ist ein herrlicher Spaß. Frank Oz hat mit diesem Film eine wunderbare Homage an das Spießertum des heutigen Amerika gemacht. Er ist zum Grölen, Schmunzeln und zum Staunen! Die Musik untermalt die ganze Szenerie und ich hatte oft das Gefühl, das selbst die Musik lacht. Einfach herrlich! Die Grundgeschichte hat schon etwas erschreckendes an sich, aber das kommt hier comediantisch rüber.

Nicole Kidman und Glenn Close kämpfen um den Platz auf der Leinwand. Dabei stehen sie sich beide in nichts nach. Die Herren der Schöpfung haben das Nachsehen, denn in diesem Film geht es eben nur um Frauen und der Regisseur hat es gekonnt ins Szene gesetzt.

Auch die fetzige Bette Midler konnte gut mithalten. Ich mochte sie schon immer aus anderen Filmen. Eine sehr große Entertainerin, was sie auch in diesem Film wieder bewiesen hat.

Alles in allem in wunderbarer Film über Menschen, wie sie eben nicht sein sollten. Das Ende ist stark, einfach klasse. Aber dazu möchte ich noch nicht viel sagen. Das soll jeder für sich selbst heraus finden!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 05.04.2008.

Veröffentlicht am 03.02.17!

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