Pompeii

Lesezeit: 3 Minuten

Pompeii (2014)

 

Regie: Paul W.S. Anderson
Drehbuch: Lee Batchler, Janet Scott Batchler, Michael Robert Johnson
Produktion: Paul W.S. Anderson, Peter Schlessel, Martin Moszkowicz
Musik: Clinton Shorter
Kamera: Glen MacPherson
Darsteller: Kit Harington, Emily Browning, Kiefer Sutherland, Jared Harris, Currie Graham, Carrie-Anne Moss, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten

Inhaltsangabe:

Provinz Britannien 52 n. Chr.: Der kleine Milo muss hilflos mit ansehen, wie seine Familie und das gesamte keltische Reitervolk von den Römern dahin geschlachtet wird, angeführt von Corvus (Kiefer Sutherland). Schließlich finden Sklavenhändler den kleinen Jungen und nehmen ihn mit.

17 Jahre später, 69 n. Chr.: Die gutbürgerliche Tochter Cassia (Emily Browning) kehrt von ihrem Ausflug in Rom unerwartet früh nach Pompeii zurück. Unterwegs stürzt eines der Pferde und Gladiator Milo (Kit Harrington) widmet sich dem Pferd, um es zu erlösen. Das beeindruckt die junge Frau.

Die Gladiatoren kehren in die Stadt ein, um dem Publikum eine großartige Show zu bieten. Doch auch Corvus, inzwischen Senator, ist in Pompeii, da er ein Auge auf Cassia geworfen hat. Er buhlt um sie, doch sie lehnt ihn kategorisch ab. Sie kann den Sklaven Milo einfach nicht vergessen.

Milo hingegen hat das Massaker an seinem Volk nicht vergessen und sieht seine Chance auf Rache gekommen, als er Corvus in der Stadt sieht. Doch dann bricht plötzlich der Vesuv aus …

Mein Fazit:

Wer kennt den Film „Gladiator“ nicht? Auch die TV-Serie Rom ist mir noch gut in Erinnerung geblieben und zuweilen sehe ich mir die Filme gerne an, auch wenn sie äußerst brutal und durch die gesellschaftliche und politische Kultur manchmal schwer zu ertragen sind.

Dieser Film ist gänzlich an mir vorbei gegangen, ich war dann aber äußerst neugierig und gespannt, was er denn zu bieten hat. Und er bot mir eine ganze Menge. Kit Harrington ist ja bekannt durch die Game of Thrones-Reihe, wobei er da ja mehr verhüllt ist. In diesem Film spielt er einen Sklaven, der als Junge so ziemlich das Schlimmste erfuhr, was man so erleben kann. Er musste mit ansehen, wie sein Volk und seine Familie dahingemetzelt wurde. Seine Mutter wurde vor seinen Augen geköpft und er überlebte nur, weil er sich tot stellte. Später lasen ihn dann Sklavenhändler auf und nahmen ihn mit. Doch er konnte nie das Gesicht vergessen, das für das Massaker verantwortlich war.

Kiefer Sutherland hat ja schon immer den Bösewicht gemimt. Auch hier war er mal wieder in Höchstform. Er ist nicht nur für das Massaker verantwortlich, sondern buhlt auch um Cassia, eine Tochter aus gutem Hause. Ihr Vater ist Geschäftsmann und im ganzen Land hoch angesehen. Doch Cassia, toll gespielt von Emily Browning, hat die politischen und gesellschaftlichen Intrigen in Rom satt und kehrt unerwartet früher nach Pompeii zurück. In Rom hat sie offenbar auch schon Bekanntschaft mit Corvus gemacht, denn als sie ihn im Haus ihrer Eltern sieht, ahnt sich nichts Gutes.

Ihr Herz gehört dem Sklaven und Gladiator Milo. Doch sie weiß auch, dass eine Verbindung niemals zustande kommt. Dennoch versucht sie alles, um in seine Nähe zu kommen und genießt die wenigen Augenblicke in seiner Gesellschaft, die für beide jedoch sehr gefährlich sein kann. Schließlich bricht der Vesuv aus und stellt das Leben der gesamten Stadt auf den Kopf.

Dieser Film bietet alles, was es braucht: Liebe, Dramatik, Action und einen echt fiesen Bösewicht. Dazu kommt noch der bildgewaltige Teil mit dem Ausbruch des Vesuv’s, was ja wissenschaftlich belegt und tatsächlich passiert ist. Inwiefern der Regisseur sich nun die tatsächlichen Abläufe gehalten hat, kann ich nicht genau beurteilen. Aber es war schon mächtig und passte natürlich die Dreiecks-Geschichte. Drama pur und ein Ende, das konsequent und logisch ist. Alles andere hätte dem Film nicht gut getan.

Die Kostüme, Kulisse und die starken Darsteller runden das ganze Spektakel ab und haben mir einen wirklich sehr unterhaltsamen Film-Abend beschehrt. Ich war jedenfalls mitgerissen und wollte wissen, wie es ausgeht. Kit Harrington als schwertschwingender Gladiator hat mir außerordentlich gut gefallen und er hat mich in jeder Minute vollkommen überzeugt. Tolle Leistung und Kompliment an den Regisseur für das gelungene Werk, von mir bekommt es 95%.

Veröffentlicht am 06.02.17!

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