Cecelia Ahern: Das Jahr, in dem ich dich traf

Lesezeit: 2 Minuten

Cecelia Ahern: Das Jahr, in dem ich dich traf

Originaltitel: The Year I Met You (2014)
übersetzt von Christine Strüh, vorgelesen von Stefanie Stappenbeck
Verlag: Argon Verlag
Länge: ca. 10 Stunden und 55 Minuten (ungekürzte Ausgabe)
ISBN-10: 3839813697
ISBN-13: 978-3839813690

Inhaltsangabe:

Jasmine ist 33 Jahre alt, besitzt ein Haus in einer Straße, wo Senioren mit überwältigender Mehrheit leben und sitzt für ein Jahr zu Hause fest. Weil sie ihren Geschäftspartner hintergehen wollte, wird sie frei gestellt, sie darf nicht arbeiten.

Doch was soll man tun, wenn das Leben bislang voller Termine war? Schon nach ein paar Wochen, wo sie einen Kurz-Urlaub verbrachte und viele Freundinnen spontan besuchte, fällt ihr die Decke auf den Kopf. Und sie fängt an, sich mit ihrem Nachbar zu beschäftigen. Dieser allerdings merkt von ihren Beobachtungen nichts, denn er ist stets betrunkenn und mehr mit Sauf-Kumpanen als mit seiner Familie beschäftigt!

Aber dann verliert er seinen Job und seine Frau Amy hat ihn verlassen…

Mein Fazit:

Und das war es dann, nach ca. 32% des Hörbuchs habe ich es aufgegeben.

Zwar versuchte die Vorleserin Stefanie Stapenbeck die Geschichte wirklich interessant vorzulesen, aber auch ihre angenehme Stimme konnte über die unsympathische Persönlichkeit Jasmine’s nicht hinweghelfen. Von Anfang an fand ich keinen Zugang zu dieser Frau, die für sich in Anspruch nimmt, alles immer allein geschafft zu haben und auf niemandes Hilfe angewiesen zu sein. Schön. Schön arrogant! Eine richtige Überfliegerin, bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass sie ein Mensch mit vielen Komplexen ist, nicht wirklich bindungsfähig ist und die sozialen Kompetenzen sucht man vergeblich. Einzig bei ihrer Schwester hat sie mal Gefühl (für ihre Nächsten) gezeigt, aber das konnte das Bild auch nicht mehr gerade rücken. Ihre ältere Schwester Heather hat das Down-Syndrom und benötigt daher ein sensibles Umfeld, welches Jasmine ihr durchaus bietet – und zwar aus Liebe. Sie liebt ihre Schwester und kümmert sich um sie, soweit sie kann und Heather es zulässt.

Ich weiß nicht, was der Autorin da in den Sinn gekommen ist, aber mir ist meine knapp bemessene Zeit einfach zu schade, um diese mit einer Person zu verbringen, die ich äußerst unsympathisch finde und wo die Geschichte offenbar irgendwie dahin plätschert. Meine Absicht, das Hörbuch abzubrechen, wurde dann durch die Rezensionen bestärkt, die ich zwischendurch gelesen hatte. Schade, der Titel impliziert eine Liebesgeschichte, aber die suchte ich bislang vergebens!

Zwei Sterne gibt es von mir – die Mindestbewertung!

Veröffentlicht am 12.02.17!

 

 

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