Barbara Bretton: Der Tag, an dem wir tanzten

Barbara Bretton: Der Tag, an dem wir tanzten

Originaltitel: The Day We Met (1999)
übersetzt von Ingeborg Dorsch
Verlag: Weltbild Verlag
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN-10: 3898976491
ISBN-13: 978-3898976497

Inhaltsangabe:

Conor besucht seinen Bruder in Atlantic City und sucht Zerstreuung. Er ist Polizist und hat den schmerzlichen Verlust seines Partners zu verkraften, an dem er sich auch noch selbst die Schuld gibt.

Eine magische Anziehungskraft zieht sie einander an und es tritt das Unvermeidliche ein: Sie verbringen das Wochenende gemeinsam in einer Welt voller Extase. Maggy, sonst immer die Vernünftige und Verantwortungsbewußte, hat sich Hals über Kopf in Conor verliebt und ihm geht es genauso.

Doch zurück in New Jersey erkennen sie, das das Wochenende nur der Anfang von etwas war, was sie nicht steuern können. Jedoch gibt es da noch die hektischen Leben und vor allen Dingen die Familien, die mit dieser Verbindung überhaupt nicht einverstanden sind. Die frische Liebe wird mehr als nur auf eine harte Probe gestellt.

Mein Fazit:

Lange schon nicht mehr habe ich einen spannenden Liebesroman gelesen. Ich habe von dieser Autorin schon einige Romane gelesen und fand sie alle mehr oder weniger gut.

Die Figuren sind aus dem Leben gegriffen. Da gibt es keine Abgehobenheit, Maggy und Conor sind zwei normale Menschen, die mitten im Leben stehen, alltägliche Probleme zu bewältigen haben. Besonders sympathisch war natürlich Maggy, die jahrelang mit ihrem Ex-Mann durch die Welt reise (er ist bei der Armee) und nun nach der Scheidung ein Heim suchte. Sie versucht den Spagat zwischen Arbeit, College, Haushalt und Kindererziehung. Sie hat sich selbst das Glück versagt zum Wohle ihrer Kinder, bis Conor in ihr Leben tritt und es gehörig auf den Kopf stellt.

Dabei treten typische Probleme auf, wie z. B. das die Tochter den neuen Mann nicht mag. Alles alltäglich und nachvollziehar. Und das macht die Geschichte für mich so echt, weil ich selbst dieses Chaos schon erlebt habe.

Einige klitzekleine Stolpersteinchen findet man im Buch schon, wie z. B. Ahornweg oder so. Da hätte man konsequent bleiben müssen, denn Maggy wurde ja auch mit Mrs. O’Brien angesprochen.

Aber ansonsten ist das Buch absolut lesenswert und es kommt sogar noch ein überraschendes Ende.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom Februar 2010.

Veröffentlicht am 22.03.17!

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