Master & Commander – Bis ans Ende der Welt

Lesezeit: 2 Minuten

Master and Commander – Bis ans Ende der Welt (2003)
Originaltitel: Master and Commander: The Far Side of the World

Regie: Peter Weir
Drehbuch: John Collee, Peter Weir
Produktion: Samuel Goldwyn Jr., Duncan Henderson, Bob Weinstein
Musik: Iva Davies, Christopher Gordon
Kamera: Russell Boyd
Darsteller: Paul Bettany, Billy Boyd, Russell Crowe, James D’Arcy, Chris Larkin, Edward Woodall, u.v.a.
Dauer: 138 Minuten
Romanvorlage: „Jack Aubrey-Reihe“ von Patrick O’Brian

Inhaltsangabe:

Captain Jack Aubrey (Russell Crowe) ist in der englischen Admiralität zu Hause und hat sogar schon zweimal unter Lord Nelson gedient. Doch nun kämpft er gegen die Franzosen und ein Schiff hat es ihm besonders angetan: Das Phantom-Schiff! Bei einem hinterhältigen Angriff werden viele seiner Männer getötet. Captain Jack Aubrey sinnt auf Rache, obwohl die Chancen für ihn schlechter stehen als für sein Feind.

Jack Aubrey wird von seinem treuen Freund und Doktor des Schiffes, Dr. Stephen Maturin (Paul Bettany) immer wieder in hitzige Diskussionen verwickelt um den Sinn des Rachefeldzuges. Aber der Captain bleibt starrsinnig bei seiner Haltung und bringt seine Crew dabei an die Grenzen seiner Möglichkeiten.

Mein Fazit:

Packend und faszinierend!

Zu Zeiten des Napoleonischen Krieges spielt diese Geschichte. Russel Crowe und Paul Bettany wie auch die vielen anderen wichtigen und weniger wichtigen Figuren stellen die Crew eines englischen Kriegsschiffes dar. Es ist beklemmend zu sehen, wie die Matrosen und Offiziere leben mussten und dabei noch ihren Dienst verrichteten. Auch die Möglichkeiten des Doktors, Verwundete zu verarzten, werden realistisch gezeigt und können dem Zuschauer schon mal das Herz in die Hose rutschen lassen vor Beklemmung. Aber es geht in dieser Geschichte um Ehre, Moral und auch um persönliche Ziele und Wertvorstellungen.

Tricktechnisch bietet der Film einen sehr hohen Standard. Ich konnte als Zuschauerin nicht erkennen, was echt war und was tricktechnisch gezaubert wurde. Auch die Kostüme und die Frisuren passen einfach zu dieser Geschichte und auch in diese Zeit! Es paßt einfach alles zusammen und dem Zuschauer wird ein toller Film voller Spannung erzählt.

Ich habe ein bekanntes Gesicht wieder gesehen: Billy Boyd, der in „Der Herr der Ringe“ den Pippin spielte. Das war für mich schon sehr berührend, denn er hat mir als Pippin außerordentlich gut gefallen.

Der Film hat 95% verdient, in jeder Hinsicht!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 07.07.2008.

Veröffentlicht am 22.03.17!

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