Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm

Lesezeit: 2 Minuten

Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm (2004)
Originaltitel: Hidalgo

Regie: Joe Johnston
Drehbuch: John Fusco
Produktion: Casey Silver, Patricia Carr, Chris Salvaterra
Musik: James Newton Howard
Kamera: Shelly Johnson
Darsteller: Louise Lombard, Malcolm McDowell, Adam Alexi-Malle, Viggo Mortensen, Zuleikha Robinson, Omar Sharif, u.v.a.
Dauer: 136 Minuten

Inhaltsangabe:

1890: Hidalgo ist ein amerikanischer Mustang – wild und stolz. Geritten wird Hidalgo von Frank T. Hopkins (Viggo Mortensen). Hopkins ist der Sohn eines amerikanischen Soldaten und einer Indianerin. Und auch seine Abstammung ist es, die ihm das Leben so schwer macht. Die amerikanische Armee hat gerade sein Dorf niedergemetzelt und diese Schuld -seinem indianischen Volk nicht geholfen zu haben- bekämpft er Tag für Tag mit Alkohol.

Gerade kämpft er wieder mit sich und seinen inneren Dämonen, als ein arabischer Scheich ihm ein verlockendes Angebot macht: Hopkins darf mit Hidalgo als erster „Nicht-Araber“ an dem 3000 Meilen-Rennen teilnehmen. Allerdings läßt er gleich durchblicken, das er dem Pferd nicht viele Chancen ausrechnet. Der Scheich prahlt mit seinen reinrassigen und vollblütigen Araber-Pferden!

Hopkins sieht seine Chance gekommen: Um sein Gewissen reinzuwaschen, will er dieses Rennen gewinnen und seinem Volk helfen, denn es geht auch um sehr viel Geld. Aber schon bei der Überfahrt in den fernen Osten wird Hidalgo attakiert. Zudem lernt er die edle Dame Lady Davenport (Louise Davenport) und den Scheich Riyadh (Omar Sharif) kennen. Hopkins spürt, das sie einander wetteifern um die besten Pferde. Hidalgo mit seinem gecheckten Fell steht genau dazwischen!

Was jedoch auch passiert, Hidalgo und Hopkins stehen fest zusammen wie eine Einheit und ehe sie es sich versehen, müssen sie nicht nur um das Preisgeld kämpfen, sondern auch um ihr Leben, denn niemand will sie im Rennen sehen.

Mein Fazit:

Dies ist ein wunderschöner Film mit herrlichen Bildern. Die Story hat eine gewisse Brisanz – da dieser Konflikt zwischen USA und arabische Staaten ja bis heute anhält. Aber der Anblick der schönen Pferde und einem zurückhaltenden und dennoch kraftvollen Viggo Mortensen machen das eine oder andere kleine Defizit wieder wett.

Die arabische Landschaft und auch die Wüste haben etwas Faszinierendes ansich. So hat die Kamera-Chefin eindrucksvolle Bilder eingesammelt, die fast schön darüber hinweg täuschen, das diese Landschaft tödlicher ist als jede andere Landschaft.

Alles in allem ist es ein schöner Film, der auf einer wahren Tatsache beruht. Das gibt einem so im Nachhinein vielleicht noch ein beklemmendes Gefühl.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 05.04.2008.

Veröffentlicht am 31.03.17!

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