Das schwarze Manifest

Lesezeit: 3 Minuten

Das schwarze Manifest (2005)
Originaltitel: Icon

Regie: Charles Martin Smith
Drehbuch: Adam Armus, Nora Kay Foster
Produktion: Larry Levinson, Patrick Peach, Robert Halmi Jr.
Musik: Daniel Licht, Mark Kilian
Kamera: David Connell
Darsteller: Ben Cross, Patrick Bergin, Annika Peterson, Michael York, Jeff Fahey, Patrick Swayze, u.v.a.
Dauer: 169 Minuten
Romanvorlage: „Das schwarze Manifest“ von Frederick Forsyth

Teil 1:

Moskau in der heutigen Zeit! Es ist Wahlkampf! Der Emporkömmling Igor Komarov (Patrick Bergin), der nach dem Zusammenbruch Russland Millionen mit pharmazeutischen Produkten verdiente, möchte die Herrschaft über Russland haben. Er steht für ein besseres Land und für eine blühende Wirtschaft.

Gerade in der heißen Wahlkampfphase wird ein Terror-Akt verübt auf eines der Pharma-Betriebe Komarov. Doch dieses ist nur ein Ablenkungsmanöver: Ein Auftragsmörder stiehlt aus dem angrenzenden Labor ein gefährliches Ebola-Virus, das das russische Militär einst als Biowaffe einsetzen wollte. Diesen Fall bearbeiten Sonia Astrova (Annika Peterson) und Andrei Kasanow (Niko Nicotera), aber es wird ihnen schnell klar, das Polizeichef Anatoly Grishin (Ben Cross) nicht mit fairen Mitteln spielt.

Sir Nigel Irvine (Michael York) gefällt die ganze Sache nicht und beauftragt mit dem Einverständnis‘ des CIA den Russland- und Biowaffenexperten Jason Monk (Patrick Swayze), der zurückgezogen im spanischen Andalusien lebt, sich die Sache mal anzusehen. Und wie Jason sehr schnell merkt, sticht er immer tiefer ins Wespennest. Schließlich muss er sich Sonia, die mißtrauisch geworden ist, offenbaren, doch dann ist schon ein Auftragskiller hinter ihnen her.

Mein Fazit:

Nach zehn Minuten des Films hatte ich das Gefühl: Hier ist der Club der ehrenhaften ausgedienten Gentlemen. Ein Staraufgebot, wo allerdings nur die älteren Herrschaften bekannt sind, einschließlich Jeff Fahey als Wahlkampf-Manager. Dieser erschien mir die ganze Zeit irgendwie, als würde er gekniffen werden, total merkwürdig.

Wer mich am meisten überzeugen konnte mit schauspielerische Leistung war die unbekannte Annika Peterson. Selbst Patrick Swayze war nicht überzeugend, es haftet noch das Image des Tanzlehrers an ihm! Na ja …

Die Story ist nicht der Brüller und vom schwarzen Manifest ist bislang noch gar nicht die Rede. Ich habe das Buch nun nicht gelesen, aber ich meine, das es da nicht um Terrorismus ging. Vielleicht irre ich mich auch. Eine endgültige abschließende Bewertung gebe ich dann nach dem zweiten Teil!


Teil 2:

Der Wahlkampf um die russische Präsidentschaft geht in die heiße Phase. Gerade soll bekannt gegeben werden, das Kandidat Komarov (Patrick Bergin) mit dem Ebola-Anschlag auf die kaukasische Bevölkerung in Verbindung steht, kann er diese Vorwürfe für sich verbuchen, da er Wissenschaftler und Ärzte in die Region schickt, um den Menschen zu helfen.

Jason Monk (Patrick Swayze) und Sonia Astrova (Annika Peterson) kämpfen weiter für die Gerechtigkeit, doch sie stehen scheinbar am Ende Ihrer Arbeit. Der Wahlkampf ist entschieden. Aber Jason gibt nicht so schnell auf. Ohne die Unterstützung vom CIA und britischen Geheimdienst geht er zusammen mit Sonja und seiner Tochter Elena begeben sie sich auf die Suche nach den geheimen Laboren mit allen Bio-Waffen, die es gibt. Und tatsächlich werden sie auch fündig. Aber können sie Komarovs Pläne vereiteln?

Mein Fazit:

Der zweite Teil ist mehr auf die psychologische Kriegsführung ausgerichtet als auf Action. Patrick Bergin, hier ein Fiesling, gefiel mir ganz gut und inzwischen hat man sich auch an Patrick Swayze ohne Tanzschuhe gewöhnt! Aber der Brüller ist der Film nicht. Inwieweit dieser mit der Romanvorlage übereinstimmt, weiß ich nicht. Aber so kann ich diesem Film nur eine mittelmäßige Note geben!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 16.03.2008.

Veröffentlicht 05.04.17!

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