Danielle Steel: Die Erscheinung

Danielle Steel: Die Erscheinung

Originaltitel: The Ghost (1997)
übersetzt von Eva Malsch
Verlag: Blanvalet TB
Seitenanzahl: 351 Seiten
ISBN-10: 3442362024
ISBN-13: 978-3442362028

Inhaltsangabe:

Charles Waterston ist erfolgreicher Architekt und glücklich verheiratet mit der erfolgreichen Anwältin Carole. Schon seit zehn Jahren führen sie eine glückliche Ehe, so denkt Charles zumindest. Um so bestürzter ist er, als seine Frau ihm eröffnet, daß sie sich von ihm trennen möchte. Nach zehn Jahren Ehe hat sie sich einem anderen Mann zugewendet. Charles‘ Schmerz ist groß und nur schwer überwindet er die Trennung.

Es widerstrebt ihm, daß seine Firma ihn nach New York schickt, denn er fühlte sich in Londen sehr wohl. In New York findet er allerdings auch keine neue Erfüllung, im Gegenteil: Die Arbeit ist ihm zuwider. Um sein Leben neu zu ordnen, nimmt er sich auf unbestimmte Zeit Urlaub und reist ins verschneite Deerfield. Nur rein zufällig klopft er an das Haus der gütigen alten Dame Gladys Palmer. Ihr Leben ist ebenso gezeichnet wie das von Charles und schnell verstehen sie sich gut.

Sie besitzt ein altes Chateau, daß schon Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. In Deerfield und Shelburne Falls gehen mysteriöse Geschichten umher, daß die erste Besitzerin des Hauses, Countess Sarah de Pellerin, noch als Geist dort weilen würde. Charles glaubt diesen Geschichten nicht, ist aber von der magischen Anziehungskraft des Chateaus fasziniert. Gladys vermietet ihm das Haus und er richtet sich dort. Auf mysteriöse Art und Weise findet er dort intime Tagebücher der Countess und nichts ahnend, was die Bücher ihm bringen würden, beginnt er zu lesen.
Von Anfang an ist er von der unglaublichen Leidensgeschichte der Countess fasziniert, kann sich kaum von den Aufzeichnungen losreißen. Sie offenbaren ihm auch eine unvergleichliche Liebesgeschichte zwischen der Countess und dem Counte François de Pellerin, der sich mit den indianischen Stämmen verbündet hatte und stets versuchte, zwischen allen Beteiligten Frieden zu stiften.

Charles begann damit seinen eigenen Kummer mit anderen Augen zu betrachten und die Begegnung mit der reizenden alleinerziehenden Francesca geben ihm sogar Mut, an eine neue Liebe zu glauben. Doch auch Francesca ist ein gebranntes Kind. Helfen Sarahs Tagebuchaufzeichnungen ihnen, die Kraft für eine neue Zukunft zu finden?

Mein Fazit:

Es ist ein unglaubliches Buch. Der Anfang ist etwas mühselig, das muß man leider zugeben, aber wenn man etwas Ausdauer hat, wird man nicht enttäuscht. Erst durch die Tagebuchaufzeichnungen wird das Buch richtig interessant und schließlich wird man regelrecht mitgerissen. Letztendlich mußte ich mir ein paar Tränchen verkneifen, was mir nicht sehr oft bei einem Roman passiert. Sehr faszinierend sind auch die Schilderungen der indianischen Bräuche und damaligen Ereignisse. Ein wahrer Danielle Steel – Roman, wärmstens zu empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom Februar 2001.

Veröffentlicht am 11.04.17!

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