Juno

Lesezeit: 2 Minuten

Juno (2007)

 

Regie: Jason Reitman
Drehbuch: Diablo Cody
Produktion: Nathan Kahane, Kelli Konop, Jim Miller, u.v.a.
Musik: Mateo Messina
Kamera: Eric Steelberg
Darsteller: Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman, Olivia Thirlby, J.K. Simmons, u.v.a.
Dauer: 96 Minuten

Inhaltsangabe:

Die Schülerin Juno MacGuff (Ellen Page) hat ihren Freund Paulie Bleeker (Michael Cera) zu einem kleinen Stell-Dich-ein verführt und stellt plötzlich fest, dass sie schwanger ist.

Zuerst denkt sie an Abtreibung, doch die Klinik ist nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt hat und sie bekommt Skrupel. Es bleibt ihr nichts anderes übrig als es dem Vater Mac (J.K. Simmons) und der Stiefmutter Bren (Allison Janney) zu erzählen. Eine große Hilfe ist dabei Freundin Leah (Olivia Thirlby).

Schließlich beschließt sie das Kind doch zur Adoption freizugeben und hat sich dabei Paar Vanessa (Jennifer Garner)
und Mark Loring (Jason Bateman) ausgesucht. Sie ist begeistert, es scheint das perfekte Elternpaar für ihr Baby zu sein. Und doch merkt sie bald, dass nicht alles Gold ist, was glänzt …

Mein Fazit:

Den Film habe ich auch schon einige Male gesehen, allerdings auch nie ganz. Da ich Lust darauf verspürte, habe ich mir die zauberhafte Ellen Page als Schwangere mal von Anfang an bewundert und es ist ein amüsanter Abend gewesen.

Ellen Page ist für mich nicht nur eine gute Schauspielerin, sondern auch sehr sympathisch als Mensch. Ich mag stets ihr Lächeln und ihr Antlitz, was mich immer an das Wort Kindfrau erinnern lässt. Obwohl sie inzwischen schon 30 Jahre alt ist, hat sie von ihrem jugendlichen Charme nichts verloren und ihr Outing vor einiger Zeit hat mich für sie nur noch mehr einnehmen lassen.

Die Rolle der Juno ist ihr wie auf den Leib geschnitten. Ihre zynische und freche Art, die messerscharfen und bodenlos ehrlichen Analysen und der aufrichtige Blick auf die Dinge des Lebens sind schon wirklich etwas Besonderes. Andersherum ist sie noch so unbedarft, dass sie ihren Vater fragt, woran man erkennt, dass man geliebt wird. Herlich, einfach göttlich. J.K. Simmons als geduldiger Vater ist ein toller Gegenpol zu Juno und ich habe den beiden die innige Vater-Kind-Beziehung zu 100% abgekauft.

Michael Cera hat den verliebten Freund wirklich toll gespielt, aber auch die anderen Akteure wirkten neben Ellen Page ein bisschen an die Wand gedrückt. Nichts desto trotz hat es mir großen Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen, die auch sehr traurige Aspekte zu Tage bringt. Das Ende von Beziehungen und damit einhergehenden Ende von Lebensträumen, das wurde mit einem Zwinkern liebevoll verpackt.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe daher gerne 85%.

Veröffentlicht am 24.04.17!

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