Bis(s) zum Abendrot

Lesezeit: 2 Minuten

Eclipse – Bis(s) zum Abendrot (2010)
Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse

Regie: David Slade
Drehbuch: Melissa Rosenberg
Produktion: Bill Bannerman, Marty Bowen, Wyck Godfrey
Musik: Howard Shore
Kamera: Javier Aguirresarobe
Darsteller: Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner, Ashley Greene, Peter Facinelli, Billy Burke, u.v.a.
Dauer: 124 Minuten
Romanvorlage: „Bis(s) zum Abendrot“ von Stephenie Meyer
Dies ist der 3. Teil der Twilight-Saga.

Inhaltsangabe:

Bella und Edward (Kristen Stewart, Robert Pattinson) sind trotz des Hausarrests, das sie bekommen hat, glücklich. Es ist Sommer und der Schulabschluss steht kurz bevor. Für Bella eine besondere Zeit, denn die Verwandlung in einen Vampir, die sie sich so sehnlichst wünscht, naht.

In Seattle geschehen mysteriöse Morde und es verschwinden immer wieder Menschen. Die Cullens machen sich Sorgen, denn sie glauben, das diese Menschen alle zu neugeborene Vampiren werden. Und dies geschieht offenbar nicht ohne Grund: Jemand stellt eine Armee auf.

Jacob (Taylor Lautner) vernißt seine Bella und kämpft darum, wenigstens ab und an Zeit mit ihr verbringen zu dürfen. Schließlich erklärt er ihr seine Liebe und kündigt an, um sie zu kämpfen. Gleichzeitig macht Edward Bella einen Heiratsantrag und die neugeborenen Armee macht sich auf den Weg nach Folks, um Bella zu finden.

Bella muss sich entscheiden und das fällt ihr schwerer, als sie denkt, denn im Grunde liebt sie beide.

Mein Fazit:

Nach dem sensationellen zweiten Teil dieser Saga war ich unheimlich gespannt auf Eclipse. Und wir haben es uns auch nicht nehmen lassen, gleich nach Kino-Start reinzugehen. Ich muss vorab dazu sagen, das ich gerade kürzlich das Buch dazu gelesen habe und das dieser der bislang schwächste Teil der Serie ist. Vieles erscheint überflüssig und ich war trotz der Vorfreude etwas bang, wie das Buch umgesetzt wurde.

Der Film selbst hält sich in weiten Teilen an das Buch. Die Längen im Buch wurden ausgeklammert bzw. in eine Szene zusammen gefügt, wohl auch für das bessere Verständnis. Hinzugefügt wurden die Szenen der Neugeborenen, denn das konnte Bella nicht im Buch darstellen, das sie die Geschichte ja aus ihrer Sicht erzählt hat.
Für mich eine kleine Enttäuschung war, das Alice mit ihren Visionen im Film fast unterging. Im Buch hatte sie eine wesentlich größere Rolle gespielt. Aber das ist womöglich noch nachzuvollziehen.

Die Darsteller waren solide und glaubhaft, allen voran Kristen Stewart und Taylor Lautner. Robert Pattinson hat für mich in weiten Teilen des Film gar nicht überzeugen können. Er wirkte häufig distanziert zur Szene und die Natürlichkeit aus den ersten Teilen ist verloren gegangen. Nur eine Szene, wo sie nämlich alle im Zelt waren, hat er in jeder Hinsicht glaubhaft gespielt.

Alles in allem ein schwacher Teil der Twilight-Saga, dennoch freue ich mich auf das Finale. Dieser bekommt 80% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 17.07.2010!

Veröffentlicht am 26.04.17!

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