Schadenfreundinnen

Lesezeit: 2 Minuten

Schadenfreundinnen (2014)
Originaltitel: The Other Woman

Regie: Nick Cassavetes
Drehbuch: Melissa Stack
Produktion: Julie Yorn, Donald J. Lee Jr., Chuck Pacheco
Musik: Aaron Zigman
Kamera: Robert Fraisse
Darsteller: Cameron Diaz, Leslie Mann, Nikolaj Coster-Waldau, Don Johnson, Kate Upton, Taylor Kinney, u.v.a.
Dauer: 109 Minuten

Inhaltsangabe:

Schon seit Wochen ist die Rechtsanwältin Carly Witten (Cameron Diaz) in den attraktiven Finanz-Jongleur Mark King (Nikolaj Coster-Waldau) verliebt. Doch sie fällt aus allen Wolken, als sie auf schmerzliche Art erfahren muss, dass er bereits verheiratet ist, mit Kate (Leslie Mann).

Nach anfänglicher Skepsis tun sie sich die zwei Frauen zusammen und erforschen, was in Marks Leben noch so vorsich geht. Dabei stellen sie fest, dass es noch eine Dritte im Bunde gibt, nämlich Amber (Kate Upton).

Das ist zuviel für die drei Frauen und so tun sie sich zusammen, um dem miesen Kerl gehörig eins auszuwischen. Sie schmieden bis ins kleinste Detail einen Plan, von dem sich Mark nicht so schnell erholen soll. Ob das gut geht?

Mein Fazit:

Die Qual der Wahl war an diesem Abend, als wir den Film sahen, groß. Aber ich entschied mich für eine Komödie und zwar einzig aus dem Grund, weil ich Nikolaj Coster-Waldau mal in einer anderen Rolle als in „Game of Thrones“ zu sehen. Da spielt er ja auch nicht gerade eine ritterliche Figur.

Man muss ja unumwunden zugeben, Nikolaj Coster-Waldau ist durchaus eine attraktive Erscheinung. Und so war es für ihn wohl spielend einfach, die Rolle des Schwerenöters mit kriminieller Energie zu verkörpern. Ich jedenfalls habe es genossen, ihn in allen Lebenslagen zu sehen. Am Anfang, in der Mitte und am Ende – gerade am Ende!

Cameron Diaz spielt eine kühle Rechtsanwältin, die durchaus ihre Prinzipien hat. Ja, das passte zu ihr, aber es ist nicht zu übersehen, dass das Rad der Zeit an ihr nagt. Sie wirkt eben nicht mehr jugendlich und unverbraucht, sondern strahlt mit einer gewissen Reife, die ihr auch gut steht. Aber die Rollenwahl für die Zukunft wird es wohl erheblich einschränken.

Leslie Mann als Kate King ging mir zuweilen gehörig auf die Nerven. Gut, für das Drehbuch kann sie nichts, aber ich fand die Person einfach nur schrecklich. Aber was sie empfand, konnte ich durchaus nachvollziehen, aber ihre Zicken überstrapazierten mein Verständnis oft. Kate Upton als Amber glänzte für mich eher als kleine Nebenrolle. Und dabei wurde dann ihre üppige Figur mehr als unnötig zur Schau gestellt. Sie wirkte auf mich wie das kleine naive Dummchen mit großen Brüsten und flachen Bauch. Vielleicht sollte es auch so sein, wer weiß?

Alles in allem ist ein diebischer Spaß gewesen, den Frauen bei ihrem Rachefeldzug zuzuschauen, trotz der nervenden Leslie Mann. Und das Ende der Geschichte ist einfach G.R.A.N.D.I.O.S. Besser hätte es kaum laufen können.

Für den unterhaltsamen Abend und für die kurzweilige Unterhaltung vergebe ich gerne 80%.

Veröffentlicht am 01.05.17!

2 Gedanken zu „Schadenfreundinnen“

  1. Hallo Kastanie,

    vielen Dank für Deinen Kommentar!

    Wunderbare Unterhaltung ist es auf jeden Fall, vor allen Dingen das Ende einfach furios 😉

    Liebe Grüße, Elke.

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