Transformers: Ära des Untergangs

Lesezeit: 3 Minuten

Transformers: Ära des Untergangs (2014)
Originaltitel: Transformers: Age of Extinction

Regie: Michael Bay
Drehbuch: Ehren Kruger
Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Don Murphy, Steven Spielberg u.v.a.
Musik: Steve Jablonsky
Kamera: Amir M. Mokri
Darsteller: Mark Wahlberg, Nicola Peltz, Jack Reynor, Stanley Tucci, John Goodman, T.J. Miller, u.v.a.
Dauer: 165 Minuten
Dies ist der 4. Teil der Transformers-Reihe.

Inhaltsangabe:

Die Menschen auf der Erde haben die Nase gestrichen voll von den Autobots, die durchaus die Menschen schützen können, aber ansonsten alles in Schutt und Asche legen. Nach dem Desaster von Chicago werden die Autobots gejagt und gefangen genommen.

Cade Yeager (Mark Wahlberg) ist ein Erfinder am Rande des Exitenzminimums. Einen verstaubten Truck in einem längst geschlossenen Theater hat sogar sein Angestellter Lucas (T.J. Miller) bezahlt. Als sie ihn gerade in seiner Werkstatt reparieren wollen, erwacht er zum Leben: Optimus Prime! Doch Lucas hat der Ruf des Geldes gelockt: Jeder Tipp, der zu einem Autobot führt, ist zehntausend Dollar wert. Optimus Prime sogar Hunderttausend! Doch was steckt dahinter? Und was hat der milliardenschwere Geschäftsmann Joshua (Stanley Tucci) wirklich mit den Autobots vor?

Lucas hat jedoch keine Ahnung, was er damit herauf beschworen hat: Eine Horde Agenten umkreisen das Areal in Texas und wollen Optimus Prime haben – um jeden Preis. Cade muss eine Entscheidung treffen und glaubt den Autobots. Er will ihnen helfen – wenn ihm nicht gerade so viele Kugeln um die Ohren fliegen würden.

Mein Fazit:

Eigentlich bin ich ja zu alt für diese Art von Filme. Manches, was ich in den letzten Jahren gesehen habe, konnte ich nur mit einem müden Lächeln betrachten oder lehnte es gar gleich ganz ab. Bei den Transformers ist es von Anfang an anders gewesen. Obwohl ich nie die TV-Serie gesehen habe, zogen mich die Autos, die sich in meterhohe Roboter verwandeln, magisch an. Und ich kann noch nicht einmal erklären, warum!

Hier tritt nun Mark Wahlberg als Cade Yeager in Erscheinung, ein Erfinder, der in Texas am Rande des Existenzminimums lebt und seine Tochter Tessa (Nicola Peltz) allein großzieht. Er behütet sie ziemlich stark, lässt ihr wenig Freiraum, obwohl sie schon im letzten Highschooljahr ist und allmählich die Luft der Freiheit schnuppert. Umso erschütterter ist Cade, als sich plötzlich herausstellt, dass Tessa schon einen Freund hat, einen smarten Rennfahrer mit Ambitionen zu Höherem. Der Vater ist in seinem Stolz verletzt und muss sich dann auch noch um Optimus Prime kümmern, der offenbar „verletzt“ in einem alten Theater still und leise gelitten hatte und dem die Kraft fehlt. Optimus Prime hat nach dem Debakel von Chicago (3. Teil der Transformers-Reihe) seinen Glauben an die Menschheit verloren, doch er dankt Cade dafür, dass er ihn wieder zum Leben erwacht hat. Und so beginnen sie mit einigen wenigen Autobots, dem Ursprung des ganzen Übels auf den Grund zu gehen und wieder muss die Erde mächtig wackeln; die Autobots können einfach nichts heile lassen. Aber es geht um nichts Geringeres als um die Menschheit selbst!

Michael Bay hat mich auch dieses Mal wieder mit seinem Werk überzeugt. Obwohl die Autobots Maschinen sind, wirken sie zum erheblichen Teil auch menschlich. Anders kann ich mir meine eigene Faszination für die liebevollen Roboter nicht erklären. Sie zeigen menschliche Züge (Zickereien, Streiteren und schließlich auch Loyalität, Freundschaft und Treue) und das ist einfach sympathisch. Das eine oder andere Mal überkam mich eine Gänsehaut, wenn die Autobots plötzlich Gefühle zeigen (zumindest sieht es so aus).

Und wieder kracht es gewaltig, eine dunkle nicht vom Präsidenten autorisierte Macht ist auf der Jagd nach den noch zuletzt verbliebenen Autobots und sie schrecken vor nichts zurück. Auch Todesfälle sind zu beklagen. Es fliegt wieder einiges durch die Gegend und das tüncht auch so ein bisschen das schwache Drehbuch über. Je lauter es kracht, desto dünner die Geschichte. Man kann nicht alles haben!

Die Akteure haben mich soweit schon überzeugt, Cade Yeager ging mir zuweilen auf den Keks mit seiner Überbehütung. Na gut, dass er nicht unbedingt sehen wollte, dass seine Tochter einen jungen Mann küsst, kann ich ja noch vertragen, aber diese Zickerei ging fast den ganzen Film. Das war nicht so erfrischend.

Ansonsten kann man sich gut unterhalten lassen – reinstes Popcorn-Kino! 85% bekommt er von mir.

Veröffentlicht am 08.05.17!

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