Interstellar

Lesezeit: 3 Minuten

Interstellar (2014)

 

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan, Jonathan Nolan
Produktion: Christopher Nolan, Lynda Obst, Emma Thomas
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Hoyte Van Hoytema
Darsteller: Ellen Burstyn, Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Wes Bentley, Michael Caine, Mackenzie Foy, u.v.a.
Dauer: 169 Minuten
Romanvorlage: „The Science of Interstellar“ von Kip S. Thorne (nur auf englisch erhältlich)

Inhaltsangabe:

In der nahen Zukunft: Cooper (Matthew McConaughey) war einst NASA-Pilot, ehe das Programm eingestellt wurde. Die Regierung war nicht mehr in der Lage, dem Volk den Sinn dieses Programms nahe zu bringen, während die Erde immer mehr zerfiel und die Nahrung knapp wurde. So wurde Cooper Farmer, um seinen Teil an dem Erhalt der Bevölkerung beizutragen.

Doch die Bedingungen werden immer schwieriger. Die Atmospähre verändert sich, immer mehr Pflanzen sterben und daraus entwickeln sich Staub- und Sandstürme, weil die Erde nicht mehr gehalten werden kann. Krankheiten siechen die Menschen dahin und der Planet ist einem Kollaps nahe.

Eines Tages führt seine Tochter Murph (Mackenzie Foy) ihn zu einem geheimen NASA-Stützpunkt, wo Prof. Brand (Michael Caine) an einer Theorie arbeitet. Er plant, die Menschen auf einen anderen Planeten zu evakurieren. Doch weder haben sie einen geeigneten Planeten noch eine Transport-Möglichkeit. 12 Astronauten mit entsprechender Ausrüstung wurden vor einiger Zeit ins All auf der Suche nach einem passenden Planeten geschickt. Von dreien kamen Signale zurück und diese soll Cooper mit einem kleinen Team untersuchen.

Cooper will die Reise jedoch nur antreten, wenn er die Garantie dafür bekommt, dass er seine Kinder nachholen kann. Diese Garantie bekommt er, allerdings spielt Prof. Brand mit gezinkten Karten.

Mein Fazit:

Auch wenn es für mich persönlich nie in Frage kommen würde, aber so ein Film weckt den Pioniergeist. Fremde Planeten, fremde Lebensformen – tausend neue Möglichkeiten. Sollte man meinen. Wie dieser Film zeigt, ist Pioniergeist und Abenteuerlust mit zeitweilig hohen Verlusten begleitet.

Die Erde steht kurz vor dem Kollaps. Wer kann, baut Mais an. Denn Mais ist die widerstandsfähigste Pflanze. Viele andere Pflanzen sind bereits eingegangen und daraus resultiert, das auch nur ein kleinster Windhauch Unmengen an Staub und Sand aufwirbelt. Staub bringt jedoch auch Krankheiten mit, Lunkenkrankheiten, die oft schon kleine Kinder sterben lässt.

Cooper ist Ingenieur und ehemaliger NASA-Pilot. Seine zwei Kinder zieht er allein groß und nur sein Schwiegervater (John Lithgow) unterstützt ihn dabei. Seine Tochter Murph (als Mädchen von Mackenzie Foy dargestellt) glaubt plötzlich ein Gespenst in ihrem Zimmer zu haben, der ihr kryptische Signale übersendet. Eines dieser Signale enthält offenbar Koordinaten, wohin Cooper mit seiner Tochter hinfährt. Er entdeckt einen geheimen NASA-Stützpunkt unter der Erde. Offiziell gibt es die NASA nicht mehr, aber die Notwendigkeit, den Weltraum zu erobern, besteht mehr denn je. Nur die Möglichkeiten, wie Prof. Brand (Michael Caine) sie nennt, sind nach wie vor begrenzt. Nach einigen Gesprächen und vielen Hintergrundinfos seitens des Teams erklärt er sich bereit, das Raumschiff zu fliegen. Seine Tochter glaubt, dass es ein Fehler ist und bittet ihn zu bleiben. Auch das Gespenst sagt, er soll bleiben.

Christopher Nolan hat einen tollen Film gemacht. Und wie man immer wieder zwischendurch erkennt, trägt der Film auch eindeutig seine Handschrift. Gelegentlich kam ich ein bisschen ins Straucheln bei den vielen Fachbegriffen, wo ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich alles funktionieren könnte. Alles habe ich auf Anhieb nicht verstanden und auch das Ende blieb mir ein wenig kryptisch. Aber das macht der Regisseur mit spektakulären Bildern wieder wett. Allerdings muss man genug Sitzfleisch haben bei 169 Minuten (mit Werbung noch länger). Die eine oder andere kleine langgezogene Szene tauchte zwar auch auf, aber dann ging es oft rasant weiter.

Die Darsteller konnten mich von ihren Figuren überzeugen, die alle irgendwie so eine kleine Macke haben, dabei aber sehr liebenswert dabei sind. Vor allen Dingen die kleine Murph hat mir sehr imponiert. Matthew McConaughey konnte ich mir manchmal schwer als Familienvater vorstellen, aber in diesem Film hat er mich mit dieser Rolle sehr berührt und überzeugt.

Insgesamt ist mir der Film 85% wert.

Veröffentlicht am 22.05.17!

3 Gedanken zu „Interstellar“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich bin damit einverstanden.