In einem fernen Land

Lesezeit: 2 Minuten

In einem fernen Land (1992)
Originaltitel: Far and Away

Regie: Ron Howard
Drehbuch: Bob Dolman
Produktion: Larry DeWaay, Bob Dolman, Brian Grazer
Musik: John Williams
Kamera: Mikael Salomon
Darsteller: Tom Cruise, Barbara Babcock, Cyril Cusack, Thomas Gibson, Nicole Kidman, Robert Prosky, u.v.a.
Dauer: 140 Minuten

Inhaltsangabe:

Irland, 1892: Joseph Donnelly (Tom Cruise) hat gerade seinen Vater und das Land verloren, auf dem er geboren und aufgewachsen ist. Um sich für diese Ungerechtigkeit zu rächen, will er Daniel Christie (Robert Prosky) erschießen. Doch es kommt anders: Durch ein peinliches Zusammentreffen sieht er sich Stephen Chase (Thomas Gibson) gegenüber – zum Duell. Doch da kommt Shannon Christie (Nicole Kidman) daher und nimmt ihn auf eine lange Reise mit.

Shannon ist zwar aus reichem Hause, aber ihr dürstet es nach Abenteuer, nach Leben und Freiheit. Sie hat von einem Rennen in Oklahoma, Amerika, gehört, wo Land an einfache Leute verschenkt werden soll. Joseph, der noch nie auf der Sonnenseite des Lebens gestanden hat, glaubt ihr erstmal nicht.

Doch kaum in Amerika angekommen, beginnen sie -jeder für sich- für dieses Rennen zu sparen. Shannon in einer Hühnchen-Fabrik und Joseph als Boxer. Dabei lernen sie, das in Amerika eben doch nicht alles so ist, wie es erzählt wird und gehen durch harte Prüfungen durch …

Mein Fazit:

Ein abendfüllender Film, den man sich immer wieder ansehen kann. Erzählt wird die Geschichte zweier Menschen, die zwar unterschiedlicher Herkunft sind, aber im Temperament ähnlich sind. Tom Cruise spielt den fleißigen, ehrgeizigen und durchaus realistischen Joseph, der gerne Träume hat, aber auch weiß, das er dafür sehr hart arbeiten muss. Shannon hingegen weiß nicht unbedingt, wie man zu diesen Träumen gelangt. Sie glaubt, mit dem geklauten Silber kann sie alles erreichen. Doch kaum in Amerika angekommen, wird es ihr gestohlen. Sie muss sich also zu Arbeiten herablassen, um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Der Film glänzt durch seine schönen Aufnahmen. Die tollen Landschaftsbilder und die Kulisse in Boston ist toll getroffen, durchaus realistisch und glaubhaft. Auch die Figuren sind alle gut getroffen. Als Zuschauer bekommt man ein sehr gutes Bild davon, wie es im Amerika Ende des 19.ten Jahrhunderts wirklich war.

Die Schauspieler, allen voran Tom Cruise und Nicole Kidman, glänzen durch ihre Jugend und bringen Pepp in den Film rein. Was sich neckt, liebt sich eben, nicht wahr? Mir haben die fetzigen Dialoge schon sehr gefallen, die Schwächen und Stärken, die ihre Rollen hatten, die auch einfach menschlich waren.

Von mir erhält der Film 90% und man kann ihn sich immer wieder mal ansehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 05.01.2010!

Veröffentlicht am 26.05.17!

2 Gedanken zu „In einem fernen Land“

  1. Liebe Elke,

    ja, das ist ein wirklich schöner Film, der mir immer noch sehr gut gefällt, auch wenn ich heute nicht mehr viel mit Tom Cruise anfangen kann 😉 Aber Landschaft und vor allem Musik sind toll und die Handlung ist spannend und romantisch. Habe ich schon sehr oft gesehen und auch auf DVD da 🙂

    Liebe Grüße von Conny 🙂

    1. Hallo Conny,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. In der Tat, es ist einfach ein zeitlos schöner Film, auch ganz spannend mit einem recht jungen Thomas Gibson. 🙂

      Liebe Grüße, Elke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich bin damit einverstanden.