Sebastian Fitzek: Splitter

Lesezeit: 2 Minuten
Sebastian Fitzek: Splitter

erschienen 2009
Verlag: Droemer Knaur
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN-10: 3426198479
ISBN-13: 978-3426198476

Inhaltsangabe:

Marc Lucas, Berliner Anwalt und Streetworker, hat vor sechs Wochen seine Frau und das ungeborene Kind bei einem Unfall verloren. Vor erdrückender Trauer ist er aus dem gemeinsamen Haus in eine Zwei-Zimmer-Wohnung gezogen und lässt sich von seinem Schwiegervater, einem Klinikleiter und Doktor, wegen einem Splitter im Nacken-Bereich behandeln.

In einem emotionalen Tief der Trauer schreibt er eine Klinik an, die ein Amnesie-Experiment durchführen. Dr. Bleibtreu spricht ihn daraufhin an und macht Untersuchungen bei ihm. Aber Marc willigt in letzter Konsequenz doch nicht ein. Als er danach vor seiner Wohnungstür steht, ist sein Leben nicht mehr, wie es eigentlich sein sollte.

Denn plötzlich ist seine hochschwangere Frau Sandra in der Wohnung und erkennt ihn nicht.

Mein Fazit:

Ein weiteres tolles Buch aus der Feder von Sebastian Fitzek, der es wieder mal versteht, den Leser in den Sog aus Spannung und Verwirrung zu ziehen. Schon von der ersten Seite an ist spannend um Marc geschrieben. Dabei ist die Person Marc sehr tiefgründig und sympathisch. Ich hatte nahezu Mitleid mit ihm, als ich gelesen habe, was ihm alles passiert ist.

Sebastian Fitzek hat eine tolle Mischung aus mehreren Handlungssträngen und einer stets rasant wechselnden Handlung gefunden. Keine Person war zuviel oder zu wenig und alles ist letztendlich nachvollziehbar (wenn auch erst fast am Schluss). Ich empfinde fast schon Wehmut, denn Marc Lucas war mir auch in den Lesepausen ein ständiger Begleiter. Immer wieder legte ich mir Theorien zurecht und stellte mir die Frage: Wie würde ich wohl reagieren an seiner Stelle?

Ein Buch, das ich wahrscheinlich nochmal lesen werde. Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Punkte.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2009.

Veröffentlicht am 01.06.17!

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