Hancock

Lesezeit: 2 Minuten

Hancock (2008)

 

Regie: Peter Berg
Drehbuch: Vincent Ngo, Vince Gilligan
Produktion: James Lassiter, Akiva Goldsman, Michael Mann
Musik: John Powell
Kamera: Tobias A. Schliessler
Darsteller: Will Smith, Charlize Theron, Jason Bateman, Jae Head, Eddie Marsan, David Mattey, u.v.a.
Dauer: 92 Minuten

Inhaltsangabe:

Hancock (Will Smith) ist ein einsamer Wolf: Superstark kämpft er gegen das Böse, allerdings stets betrunken und gleichgültig gegenüber den Menschen und der Umwelt, die er durch seine Aktionen zerstört. Im Grunde genommen will er nur seine Ruhe, aber die Menschen wollen ihn nicht mehr.

Als er auf einer seiner Aktionen den PR-Manager Ray Embrey (Jason Bateman) rettet, wandelt sich jedoch das Blatt. Hancock macht die Bekanntschaft mit dem ganz normalen Leben. Er erfährt das erste Mal so etwas wie positive Anerkennung und baut eine Freundschaft zu Ray’s Sohn Aaron (Jae Head) und dessen Mutter Mary Embrey (Charlize Theron) auf.

Ray fühlt sich berufen, seine Dankbarkeit dahin gegehend auszudrücken, aus Hancock einen echten Helden zu machen und überredet ihn, sich für die vielen Schäden, die er angerichet hat, bei den Behörden zu stellen. Er hört mit dem Trinken auf und lernt langsam, ein gewissen Interesse für seine Umwelt wahrzunehmen und positive Gesten anzunehmen.

Als das Volk beginnt, ihn zu lieben, erfährt Hancock jedoch die wirkliche Wahrheit über sich und hat mit einer ganz anderen Sache zu kämpfen: Mit dem Gefühl …

Mein Fazit:

Dieser Film ist eine Mischung aus Science Fiction, Komödie und Drama. Zweifellos, den Antihelden zu spielen muss nicht nur Will Smith Spaß gemacht haben, sondern ihm ist auch die Mischung aus Komik und Ernsthaftigkeit gelungen. Die Story ist eigentlich eine ganz gute, aber sie ist nicht 100%ig umgesetzt worden.

Die Veränderungen, die eigentlich schon viel früher beginnen, kommen nicht immer deutlich hervor und fordern vom Zuschauer ein gutes Auge und sensible Wahrnehmung. Sehr schnell spürt man eine gewisse Verbindung zwischen Mary (Charlize Theron) und dem Antihelden und ich persönlich bin ziemlich schnell hinter das Geheimnis gekommen …

Die Tricks sind ohne Zweifel ein Juwel des Films und am Ende wird es sogar richtig spannend und teilweise auch traurig. Action ist ohne Ende drin und das eine oder andere Mal musste ich schon schmunzeln. Aber alles in allem ist es kein Film, der echten Eindruck hinterlassen hat. Daher bekommt er von mir auch nur 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.04.2009.

Veröffentlicht am 09.06.17!

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