Die letzte Legion

Lesezeit: 2 Minuten

Die letzte Legion (2007)
Originaltitel: The Last Legion

Regie: Doug Lefler
Drehbuch: Tom Butterworth, Jez Butterworth
Produktion: Harvey Weinstein, Raffaella De Laurentiis, Martha De Laurentiis
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Marco Pontecorvo
Darsteller: Colin Firth, Ben Kingsley, Aishwarya Rai, Peter Mullan, Kevin McKidd, Thomas Brodie-Sangster, u.v.a.
Dauer: 102 Minuten
Romanvorlage: „Die letzte Legion“ von Valerio M. Manfredi

Inhaltsangabe:

476 Jahre nach Christus: Das römische Reich zerfällt allmählich. Der zwölfjährige Romulus Augustus (Thomas Sangster) wird gerade zum Kaiser gekrönt, als die Goten Rom angreifen und den Jungen entführen. Um das Volk nicht gegen sich zu haben, tötet der neue Herrscher den Jungen nicht, sondern läßt ihn auf die Insel Capri bringen.

Eine Handvoll treuer Gefolgsleute unter der Führung von Feldherr Aurelius (Colin Firth) können den Jungen befreien. Aber Rom ist zerfallen. Die Goten herrschen und selbst die Verbündeten wollen den römischen Kaiser nicht mehr auf dem Stuhl sehen. Aurelius weiß von einer Legion, die in Britannien noch stationiert ist. Das ist die letzte Legion, die noch existiert und so machen sie sich auf den Weg.

Aber es gibt noch mehr Feinde: Es geht um das geheimnisvolle Schwert, das einst Cäsar schmieden ließ und für den Auserwählten zurückgelassen hat. Wird der Kaiser seinen Thron besteigen können? Wird die letzte Legion ihrem Kaiser die Ehre erweisen?

Mein Fazit:

Rom kurz vor seinem Niedergang: Der junge Romulus, der letzte Ahn aus Cäsars Blutlinie, verehrt den Feldherren Aurelius, der die Leibgarde des Kaisers befiehlt. Und sie lernen sich kennen, ehe Aurelius weiß, das der Junge sein Kaiser wird. Thomas Sangster ist der kleine Junge, der mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte. Ich empfinde ihn als schlechte Wahl, was wohl auf darauf zurückzuführen ist, das ich ihn einfach nicht so mag. Dennoch hat er seine Sache soweit gut gemacht.

Colin Firth als römischen Söldner zu sehen ist schon ungewöhnlich. Aber er hat mich in jeder Hinsicht überzeugt. Aber auch alle anderen waren gut und haben mit ihren Kostümen und der Kulisse schon ein authentisches Bild abgegeben. Was mich ein wenig verwunderte, war die Tatsache, das es wohl viele Kämpfe gab, aber kaum Blut floss. Das ist schon etwas unrealistisch und wurde wohl deshalb gemacht, um den Film einem größeren Publikum zukommen zu lassen.

Der Hintergrund dieser Geschichte beruht auf Tatsachen. Tatsächlich gab es diesen letzten jungen Kaiser und die Thron-Besteigung durch die Goten ist auch geschichtlich erfaßt. Ob es diese letzte Legion wirklich gegeben hat und ob auch die Sage um Excalibur tatsächlich mit in Verbindung gebracht werden kann, wage ich zu bezweifeln.

Für einen spannenden Familiennachmittag und einen tollen Colin Firth gibt es 90% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.02.2009.

Veröffentlicht am 05.07.17!

 

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