Lawrence Grobel: Al Pacino

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Lawrence Grobel: Al Pacino

Originaltitel: Al Pacino – In Conversation with Lawrence Grobel (2006)
übersetzt von Anne Litvin und Madeleine Lampe
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Seitenanzahl: 299 Seiten
ISBN-10: 3896027379
ISBN-13: 978-3896027375

Inhaltsangabe:

Al Pacino ist am 25.04.1940 in New York geboren. Seine Kindheit ist von Armut und von Trauer geprägt. Sein Vater verließ die Familie früh und so wurde Al Pacino eher von seinem Großvater groß gezogen.

In diesem Buch erzählt Al Pacino über seine Karriere, die eigentlich mehr mit dem Theater zu tun hat. Er sinniert über seine Rollen als Michael Corleone und Tony Montana und gibt Eindrücke, wie er seine Persönlichkeiten auf die Leinwand bringt. Er spricht über die Frauen in seinem Leben und über seine drei Kinder. Außerdem gibt er seine größte Leidenschaft preis: William Shakespeare! Er rezitiert ständig Sätze aus den Stücken Shakespeare und auch seine eigene Regie-Arbeit wurde von dem großen Dramatiker inspiriert.

Insgesamt gesehen gibt Al Pacino, der medienscheu und sogar einstweilen schüchtern ist, in diesen Interviews, die über einen Zeitraum von 25 Jahren stattfanden, einen tiefen Einblick in seine Persönlichkeit und seine Arbeit. Er hat sein Herz am Theater verloren, spielt gerne vor dem Publikum und arbeitet nie um des Geldes wegen.

Al Pacino hat zu Lawrence Grobel eine ungewöhnliche Freundschaft aufgebaut, die im Laufe der Jahre sehr tief und fest wurde. Aufgrund dieser Freundschaft und den vielen Interviews ist dieses Buch entstanden, das sowohl berührend wie auch erkenntnisreich ist.

Was mich gelegentlich störte, war die Tatsache, das ich die Rollen nicht alle kannte, über die er sprach. Ich habe leider nicht alle Filme von ihm gesehen (was ich aber nachholen werde). Ein sehr starker Wesenszug von Al Pacino ist allerdings, das er über die Frauen niemals hergezogen hat, mit denen er eine Beziehung hatte. Ein sehr angenehmer Wesenszug!

Das Buch ist jedem, der diesen einfühlsamen Schauspieler mag, zu empfehlen! Volle fünf Sterne!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juni 2007.

Veröffentlicht am 25.07.17!

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