Jim Carroll – In den Straßen von New York

Lesezeit: 2 Minuten

Jim Carroll – In den Straßen von New York (1995)
Originaltitel: The Basketball Diaries

Regie: Scott Kalvert
Drehbuch: Bryan Goluboff
Produktion: Liz Heller, John Bard Manulis, Dan Genetti
Musik: Graeme Revell
Kamera: David Phillips
Darsteller: Bruno Kirby, Juliette Lewis, Mark Wahlberg, Lorraine Bracco, Leonardo DiCaprio, Marilyn Sokol, u.v.a.
Dauer: 102 Minuten
Romanvorlage: „In den Straßen von New York“ von Jim Carroll

Inhaltsangabe:

Jim Carroll (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Basketball-Spieler. Er ist auf der katholischen Schule der Star und ihm stehen alle Türen offen. Privat ist sein Leben bescheiden, er lebt verarmt mit seiner Mutter (Lorraine Bracco) in einer schmuddeligen Wohnung. Seinen Vater kennt er gar nicht!

Er hängt mit seinen Freunden Neutron (Patrick McGaw), Mickey (Mark Wahlberg) und Pedro (James Madio) ab, die ebenfalls in der Basketball-Mannschaft sind und auf die gleiche Schule gehen. Sie spielen die Halbstarken, sind eine Gang und lassen sich von niemanden was vorschreiben.

Als Jim seinen besten Freund verliert (er stirbt an Krebs), verliert er zunehmend den Halt und flüchtet sich immer öfter in Drogen. Als er sogar einmal völlig stoned Basketball spielt, fliegt er von der Schule. Seine Mutter wirft ihn raus und somit steht er buchstäblich auf der Straße. Um seine zunehmend stärkerwerdende Sucht zu finanzieren, muss er Diebstähle begehen und sich selbst zur Prostituation anbieten.

Aber dann findet er einen Freund, der mit ihm den Entzug durchmacht. Doch Jim dankt es ihm nicht, er bestiehlt ihn, um sich erneut Dope zu kaufen.

Mein Fazit:

Ich hatte mir den ersten Teil des Films schon vor zwei Wochen angesehen und empfand die ersten Minuten des Films als etwas befremdlich. Woran auch immer das gelegen haben mochte, es verflüchtigte sich im Laufe der Zeit!

Im Laufe des Films wird nur allzu deutlich, was Drogen in und mit einem Menschen anrichten können. Ein ergreifendes Portrait von einem talentierten Basketball-Spieler, der sich seine Chancen auf die Profi-Liga damit verbaute.

Gelegentlich taucht ein bekanntes Gesicht auf: Juliette Lewis! Man erkennt sie fast nicht. Es ist wohl die zweite gemeinsame Arbeit von Leonardo DiCaprio und Juliette Lewis. Dabei ist klar, das Leo seine Rolle voll und ganz ausgefüllt hat. Es dreht sich um ihn und um seinen Leidensweg. Und ich muss gestehen, den Entzug hat er wirklich überzeugend gebracht! Brilliante Leistung!

Dieser Film ist nichts für schwache Nerven, zeigt es doch das häßliche Gesicht der Drogensucht und Kriminalität. Aber zur Abschreckung ist er alle Mal geeignet und das war Leo’s Ziel mit seiner Arbeit: Keine Macht den Drogen!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 25.03.2008.

Veröffentlicht am 29.08.17!

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