Mona Lisas Lächeln

Lesezeit: 2 Minuten

Mona Lisas Lächeln (2003)
Originaltitel: Mona Lisa Smile

Regie: Mike Newell
Drehbuch: Lawrence Konner, Mark Rosenthal
Produktion: Paul Schiff, Elaine Goldsmith-Thomas, Deborah Schindler
Musik: Rachel Portman
Kamera: Anastas N. Michos
Darsteller: Julia Roberts, Ginnifer Goodwin, Kirsten Dunst, Topher Grace, Julia Stiles, Maggie Gyllenhaal, u.v.a.
Dauer: 117 Minuten
Romanvorlage: „Mona Lisas Lächeln“ von Deborah Chiel

Inhaltsangabe:

Amerika 1953: Katherine Watson (Julia Roberts) kommt von Kalifornien an die Ostküste zum Wellesley-College, um dort Kunstgeschichte zu unterrichten. Schon beim Empfang wird Katherine klar, das das College konservativ und reich an Traditionen ist.

Ihre Klasse besteht aus vielen Mädchen, u. a. von Susan Delacorte (Laura Allen), Betty Warren (Kirsten Dunst), Joan Brandwyn (Julia Stiles) und Giselle Levy (Maggie Gyllenhaal). Sie kommen mit dem Vorhaben aufs College, nach Möglichkeit noch vor dem Abschluss verheiratet zu sein und das Leben für den Mann und die Familie zu opfern.

Katherine ist entsetzt über die festen Grundsätze des College‘ und der Mädchen und versucht mit unkonventionellen Methoden und ihrem freidenkenden Wesen eine Veränderung herbei zu führen. Dabei stellt sie fest, das sie selbst eine ziemlich feste Vorstellung vom Leben hat und das es auch nicht immer das ist, was sich die Mädchen vorstellen.

Mein Fazit:

Ein wunderbarer Film über das Leben der Amerikaner der 50er Jahren, mit ihren reichen Traditionen, scheinheiligen Moralvorstellungen und dem Hang zum Perfektionismus. Doch dieser Film gewährt auch einen Blick hinter die Traditionen, das selbst junge Ehen nicht immer das sind, was sie sein sollten. Und das sie auch nur Menschen sind mit Fehlern und Schwächen.

Julia Roberts glänzt in ihrer Rolle als Katherine Watson. Sie kann sich durch ihre offensichtliche Reife hervorheben, aber die jungen Mädchen bieten ihr Paroli und glänzen durch ihre Jugend. Es ist ein spannender Film, wo kontroverse Diskussionen zu Emotionen aller Art führen und die Masken bekommen Risse. Herrlich gespielt und glaubhaft dargestellt.

Sensibel und doch freidenkend, insgesamt gesehen ist dieser Film 90% für mich wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.02.2009.

Veröffentlicht am 05.09.17!

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