10.000 B.C.

Lesezeit: 2 Minuten

10.000 B.C. (2008)

 

Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Roland Emmerich, Harald Kloser
Produktion: Mark Gordon, Roland Emmerich, Harald Kloser
Musik: Harald Kloser
Kamera: Ueli Steiger
Darsteller: Camilla Belle, Steven Strait, Cliff Curtis, Omar Sharif, Affif Ben Badra, Joel Virgel, u.v.a.
Dauer: 109 Minuten

Inhaltsangabe:

Vor 10.000 Jahren: D’Leh (Steven Strait) ist der Sohn eines vermeintlichen Feiglings. Er lebt mit seinem Volk in den Bergen und sie ernähren sich vom Fleisch der Mammuts. Seine Liebe gilt der blauäugigen Evolet (Camilla Belle), dessen Volk ausgerottet ist.

Eines Tages kommen die vierbeinigen Dämonen über die Berge und entführen Evolet. Nun ist D’Leh’s Mut gefragt, denn schon zuvor hat er einen zweifelhaften Sieg errungen. Um sich selbst zu beweisen, das er ein richtiger Jäger ist, folgt er den Dämonen, um seine Evolet zu befreien.

Er folgt den Dämonen mit ihren Geiseln über die großen Berge, dem dichten Dschungel bis hin zur großen Wüste. Unterwegs trifft er auf riesige fleischfressende Vögel und einen Säbelzahntiger. Am Rande einer Wüste jedoch trifft er auf ein Volk, das ihm mehr über die Dämonen erzählen kann. Auch erfährt er endlich, wer sein Vater war und sein Mut und sein Ruf als „Der Auserwählte“ führen ihn schließlich dazu, die große Wüste zu durchqueren, um seine Evolet zu befreien und seinem Volk ein besseres Leben zu ermöglichen.

Mein Fazit:

Roland Emmerich hat mich wieder mal überrascht!

Die Geschichte beginnt völlig harmlos mit dem Leben der Jäger in den Bergen. Zwar ist die Mammut-Jagd schon sehr spannend gemacht, aber das ist natürlich kein wirkliches Highlight im Hinblick auf den ganzen Film. Überzeugend, natürlich und mit einer gehörigen Portion Fantasy wird die aufregende Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der an Götter glaubt und um seine einzige Liebe kämpft. Dabei kommen dem Zuschauer die Mammuts, Säbelzahntiger und Riesenvögel täuschend echt vor. Und es wird einem erst am Schluß bewußt, das diese Reise aus dem jungen D’Leh einen Mann gemacht hat.

Die Schauspieler sind (mir) gänzlich unbekannt, aber vielleicht war das gerade das Spannende daran. Die Tricktechnik und die zeitweise atemberaubenden Landschaftsbilder setzen auch in ruhigeren Szenen Akzente und lassen den Film nicht eine Minute langweilig erscheinen. Und wenn ich daran denke, das die Menschen tatsächlich so gelebt haben könnten, wird einem schon etwas anders.

Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 16.03.2008.

Veröffentlicht am 07.09.17!

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