City Hall

City Hall (1996)

 

Regie: Harold Becker
Drehbuch: Bo Goldman, Nicholas Pileggi
Produktion: Edward R. Pressman, Charles Mulvehill, Ken Lipper
Musik: Jerry Goldsmith
Kamera: Michael Seresin
Darsteller: Lindsay Duncan, Al Pacino, John Cusack, Danny Aiello, Bridget Fonda, Martin Landau, u.v.a.
Dauer: 111 Minuten

Inhaltsangabe:

Kevin Calhoun (John Cusack) ist der persönliche Assistent des New Yorker Bürgermeisters John Pappas (Al Pacino). Vor drei Jahren ist er von Louisiana nach New York gekommen, um in die Politik zu schnuppern und ist dabei äußerst erfolgreich und beliebt. John Pappas ist auf dem besten Wege, ins Präsidentenamt gewählt zu werden.

Aber dann geschieht ein Mord. Ein Polizist, ein Sproß der Mafia-Familie und ein unschuldiger sechsjähriger Junge werden auf offener Straße erschossen. Eigentlich nichts Besonderes, aber bei dem Mafiosi gibt es eine kleine Unstimmigkeit. Aus irgendeinem Grund ist seine Bewährungs-Akte verfälscht. Und der Polizist wird im Nachhinein als korrupt dargestellt.

Kevin beginnt zusammen mit der Anwältin Marybeth Cogan (Bridget Fonda) einigen Verantwortlichen auf die Füße zu treten. Während er immer weiter forscht, tauchen immer mehr Tote auf. Kevin fragt sich allmählich, in welche Kreise dieses Komplott noch geht und letztendlich muss er selbst entscheiden, zu welcher Seite er gehören will.

Mein Fazit:

Ein spannender Thriller, der Gott sei Dank ohne viel Blutvergießen auskommt bis auf die Toten, die zwangsläufig bei einem Mord auftauchen.

Zuerst dachte ich, Al Pacino wäre der Hauptdarsteller. Mit ihm beginnt auch der Film. Aber dann kristallisiert sich die Person Kevin Calhoun heraus. Jung, dynamisch und noch voller Ideale erfüllt er seine Aufgabe, ohne an Pause und Urlaub zu denken. Selbst seine Wohnung hat er noch nicht einmal eingerichtet. Er lebt für die Arbeit. John Cusack hat sich in diesem Film sehr gut behauptet. Die innere Zerrissenheit, zwischen Loyalität und Wahrheit, zwischen Treue und Idealismus. Toll inszeniert. Al Pacino allerdings konnte sich auch ganz klar entfalten bei seinen flammenden Reden als Bürgermeister. Ein starker Mann, der mir in jeder Rolle bisher gefiel.

Das Drehbuch hat mitunter Nicholas Pileggi geschrieben, der ja auch für Filme wie „GoodFellas“ und „Casino“ die Romanvorlage lieferte. Wobei man auch bei „City Hall“ höllisch aufpassen muss. Denn der Film lebt von den Dialogen, von den Feinheiten des Wortes und des Ausdrucks. Mir ist eine gewisse Zeitlang gar nicht klar geworden, wer nun was für eine Rolle spielt. Letztendlich löst sich aber alles auf und es ist vollkommen klar, wer welche Rolle beinhaltete.

Dieser Film ist ein spannender Thriller um Korruption, Macht und Geld. Meine Empfehlung ist ganz klar: Ansehen! Es lohnt sich!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 05.04.2008.

Veröffentlicht am 14.09.17!

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