Con Man

Lesezeit: 2 Minuten

Con Man (1997)
Originaltitel: Cannes Man

Regie: Richard Martini
Drehbuch: Deric Haddad, Richard Martini
Produktion: Tom Coleman, Holly MacConkey, Johan Schotte
Musik: Richard Martini
Kamera: Denise Brassard
Darsteller: Seymour Cassel, Dennis Hopper, Rebecca Broussard, Johnny Depp, John Malkovich, Francesco Quinn, u.v.a.
Dauer: 88 Minuten

Inhaltsangabe:

Frank (Francesco Quinn) ist Taxi-Fahrer und soll einen Kurierdienst nach Cannes zu den Filmfestspielen erfüllen. Er ist beeindruckt von der Atmosphäre vor Ort und glaubt sich schon in der Film-Industrie, aber sein Kurier-Job führt ihn zu einer drittklassigen Produktionsfirma.

Frustriert und ohne Geld geht er daher am Strand spazieren und wird von dem legendären Sy Lerner (Seymour Cassel) aufgelesen. Sy Lerner ist gerade eine Wette eingegangen. Er würde es angeblich nicht schaffen, mit nichts als einer Fiktion eine Film-Produktion auf die Beine zu stellen.

Sy, als Betrüger und begnadeter Redner bekannt, macht sich mit Frank als vermeintlichen neuen Autoren-Star am Hollywood-Himmel auf, um Cannes und seine berühmten Persönlichkeiten von einem Film zu beeindrucken, dessen Drehbuch es nicht gibt und der nie gedreht werden soll. Doch dann wird Frank eines Tages auch bewußt, welche Schattenseiten die Film-Industrie hat.

Mein Fazit:

Ein Film, der nicht ernstgenommen werden kann!

In diesem Film sind viele bekannte Gesichter zu sehen. Johnny Depp, John Malkovich, James Brolin … nur um einige zu nennen. Dabei ist die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit sehr verwaschen. Ich hatte zuweilen meine Probleme, diesen Film als Fiktion zu sehen. Zu echt sahen die Aufnahmen aus von den vielen Persönlichkeiten, die vermeintlich gerade zufällig mit ins Bild kamen.

Dabei werden die echten Stars auch als etwas dümmlich und naiv gezeigt. Zwischendurch werden Interview-Ausschnitte gezeigt, auch das soll wohl eine gewisse Echtheit produzieren. Aber es ist alles nur Fiktion, eben alles nur ein Film. Man kommt jedoch aus dem Schmunzeln nicht mehr raus, wenn man die ganze Situation betrachtet, was Sy Lerner da erzählt, nur um ein paar Dollar zu bekommen für einen Film, den es nie geben wird!

Alles in allem wird die Hollywood-Industrie ganz gehörig aufs Korn genommen.

Man muss ihn mal sehen, aber er ist kein Highlight für Cineasten! Daher magere 65%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.05.2008.

Veröffentlicht am 28.09.17!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich bin damit einverstanden.