Das Phantom der Oper (2004)

Lesezeit: 2 Minuten

Das Phantom der Oper (2004)
Originaltitel: The Phantom of the Opera

Regie: Joel Schumacher
Drehbuch: Joel Schumacher
Produktion: Ralph Kamp, Andrew Lloyd Webber, Jeff Abberley
Musik: Andrew Lloyd Webber
Kamera: John Mathieson
Darsteller: Gerard Butler, Emmy Rossum, Patrick Wilson, Miranda Richardson, Minnie Driver, Ciarán Hinds, u.v.a.
Dauer: 143 Minuten
Romanvorlage: „Das Phantom der Oper“ von Gaston Leroux

Inhaltsangebe:

Das Leben an der Oper ist hektisch und zuweilen auch dramatisch. So ist es nicht verwunderlich, das die Diva Carlotta (Minnie Driver) plötzlich ihren Vertrag aufkündigt. An ihrer Stelle kann die junge und liebliche Christine (Emmy Rossum) singen und kommt beim Publikum und den Direktoren gleichermaßen beliebt an.

Und es hat Anklang beim Phantom der Oper (Gerard Butler) gefunden. Dieser entführt Christine in seine Verliese unter der Oper und bezirzt sie. Er beteuert ihr die Liebe und verspricht ihr eine glanzvolle Karriere als Opernsängerin. Aber sie hat auch gerade Raoul (Patrick Wilson), ihre Jugendliebe, wieder getroffen. Auch zu ihm fühlt sich Christine hingezogen.

Und so kommt, was kommen muss. Die Männer buhlen gleichermaßen um Christine’s Liebe, die sich hin- und hergerissen fühlt. Während Raoul Sicherheit und Geborgenheit für sie bereit hält, will das Phantom der Oper ihr ein aufregendes Leben als Opernsängerin beschehren. Sie weiß nicht, wie sie sich entscheiden soll und so kommt es bei der Premiere zur neuen Oper „Don Juan“ zu einem Eklat im Opernhaus.

Mein Fazit:

Eine filmische Umsetzung des Stoffes von Gaston Leroux und dem Komponisten Andrew Lloyd Webber ist hier in jedem Falle gelungen. Der Regisseur, der gleichzeitig auch das Drehbuch schrieb, hat sich weite Teile an die Bühnenfassung gehalten. So ist die Auktion am Anfang identisch sowie auch der schwebende Kronleuchter über dem Parkett. Die Musik kommt auch beim Fernseher wunderbar gut rüber und nach dem Ende des Films hat man einfach einen Ohrwurm.

Zum Schluss fand ich den Film etwas zu lang. So fand ich die Szene auf dem Friedhof etwas für überzogen. Es war für mich auch so schon klar, das die zwei Herren miteinander konkurrierten. Das musste nicht noch extra untermauert werden. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das bei der Bühnen-Version dabei war.

Gerard Butler erkennt man kaum unter der Maske. Wenn das Phantom jedoch mal lächelte, konnte man den sympathischen Darsteller aus „P.S. Ich liebe Dich“ wiedersehen. Auch Emmy Rossum war eine hervoragende Wahl. An den Kostümen und der Ausstattung wurde genauso wenig gespart wie an der Leistung der Darstellung, die wunderbar die Atmosphäre an der Oper rüberbrachten.

Alles in allem bis auf kleine Abstriche eine tolle filmische Interpretation des Musicals, was meiner Meinung nach 90% verdient hat.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.12.2008.

Veröffentlicht am 16.10.17!

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