Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde

Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde

Originaltitel: New Moon (2006)
übersetzt von Sylke Hachmeister
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenanzahl: 560 Seiten
ISBN-10: 3551581614
ISBN-13: 978-3551581617
Dies ist der 2. Teil der Twilight-Saga.
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Nach einem wunderschönen Sommer mit Edward bricht für Bella die Welt zusammen: Er verlässt sie, um sie vor sich und seiner Familie zu schützen.

Bella fällt in tiefe Trauer. Nach einigen Monaten schließlich haut ihr Vater Charlie auf den Tisch und droht ihr, sie zu ihrer Mutter Renée zu schicken, wenn sie nicht langsam wieder fängt. So beginnt sie sich mit Jacob zu treffen, der zwar etwas jünger ist wie, aber dafür umso feinfühliger.

Sie verleben eine schöne Zeit zusammen, bis er sich plötzlich von ihr zurückzieht. Während dessen geht in Folks scheinbar ein großer Bär umher, der Wanderer und andere Menschen angreift und spurlos verschwinden lässt.

Bella sieht einer hektischen Zeit entgegen, wo sie sich mehr als einmal in Lebensgefahr begibt und genau das ist fast von ihr gewollt, denn dann hört sie stets Edwards Stimme! Aber wird sie ihn auch wiedersehen?

Mein Fazit:

Auch den zweiten Band um Bella und Edward habe ich verschlungen. Und Bella selbst betonte immer wieder, das sie ein Déjà-vu-Erlebnis hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, das sie fast das gleiche mit Jacob erlebt wie ein Jahr zuvor mit Edward. Nur das die Gefühle für Jacob nicht so intensiv sind wie zu Edward.

Edward ist sie auch nach der Trennung treu, aber bei Jacob empfindet sie Zuflucht. Er versteht sie auch ohne viele Worte und diese Freundschaft akzeptiert Charlie. Ich habe mit Bella gelitten, als sie ihren Liebeskummer beschrieb und konnte es so gut nachempfinden. Das ist der Autorin glänzend gelungen.

Ein bißchen denkwürdig war für mich dann schon die Erlebnisse in Italien. Natürlich musste die Autorin sich etwas einfallen lassen, um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten bzw. zu steigern. Mir wurde es dann doch etwas zu hektisch, zu überdreht. Allerdings hat mir die Beschreibung der Volturi-Familie und ihre wesentlichen Eigenschaften ausgesprochen gut gefallen. Auch das Vampire und Werwölfe sich nicht riechen können, da musste ich schon das eine oder andere Mal lachen. Wenn zwei Menschen sich nicht mögen, sagt der Volksmund heute noch: „Die können sich nicht riechen.“

Insgesamt gesehen ist es ein toller Roman, der klitzekleine Fehler hat, aber über die man großzügig hinweg sehen kann, wenn man die ganze Geschichte betrachtet. Ich freue mich jedenfalls schon auf den dritten Teil.

Der Roman bekommt 5 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2009.

Veröffentlicht am 16.10.17!

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