Jede Sekunde zählt – The Guardian

Lesezeit: 2 Minuten

Jede Sekunde zählt – The Guardian (2006)
Originaltitel: The Guardian

Regie: Andrew Davis
Drehbuch: Ron L. Brinkerhoff
Produktion: Armyan Bernstein, Lowell D. Blank, Zanne Devine
Musik: Trevor Rabin
Kamera: Stephen St. John
Darsteller: Kevin Costner, Ashton Kutcher, Melissa Sagemiller, Sela Ward, Clancy Brown, Omari Hardwick, u.v.a.
Dauer: 139 Minuten

Inhaltsangabe:

Ben Randall (Kevin Costner) ist eine lebende Legende bei den Coast Guards. Obwohl er eigentlich etwas zu alt ist, um als Rettungsschwimmer zu arbeiten, meistert er jede Situation mit Bravour. Nur seine Ehe zu Helen (Sela Ward) kann er nicht meistern. Sie zieht gerade aus, als er während eines Einsatzes einen schweren Unfall hat und die Crew zu Tode kommt, unter anderem sein bester Freund.

Um sich davon zu erholen, wird er in die Ausbildungsschule für Rettungsschwimmer geschickt. Nur widerwillig lässt er sich auf die jungen Schüler voller Hoffnung und Tatendrang ein. Aber ein Schüler sticht vollkommen heraus: Jake Cummings (Ashton Kutcher). Jake war in der Highschool ein sehr erfolgreicher Schwimmer und mehrere Universitäten hatten ihm Stipendien angeboten. Doch er möchte Rettungsschwimmer werden.

Die Ausbildung ist hart und immer müssen abbrechen oder werden wegen eines Vergehens hinausgeworfen. Auch Jake macht Fehler, aber bei ihm hat sich Ben was vorgenommen. Er macht ihm zu seinem Zögling, aber dafür müssen ein paar entscheidende Dinge zwischen ihnen geklärt werden.

Mein Fazit:

Ich war schon immer neugierig auf diesen Film und nun habe ich ihn mir angesehen. Die Story ist natürlich nicht neu: Jung möchte Alt Konkurrenz und dann werden sie beste Freunde. Und natürlich sind Ben und Jake sich ähnlich und geraten so deshalb mehr oder weniger aneinander.

Ben wird heroisch als lebende Legende dargestellt. Wenn ich ehrlich bin, zum Schluss ging es mir auf den Keks. Er muss ja stärker gewesen sein als Hercules. Kevin Costner hatte eine ähnlich insich gekehrte Rolle wie in „Message in a Bottle“, fühlt sich nur auf dem Wasser wohl und ist ansonsten fast schon beziehungsunfähig. Und natürlich hat Ben Schwierigkeiten damit, sich einzugestehen, das er alt geworden ist und für den Job nicht mehr tragbar ist.

Jake hingegen ist jung, dynamisch, voller Ideale. Doch auch er hat seine Dämonen insich und wird damit zur ähnlichen Figur wie sein Mentor. Anfangs ist er noch egoistisch, doch mit der Zeit lernt er, das er nur im Team erfolgreich ist. Er meistert die Schule und hilft sogar Schwächeren, den schweren und kräftetreibenden Unterricht zu überstehen. „Ein Offizier und Gentleman“ lässt grüßen!

Alles in allem bietet der Film eine solide Unterhaltung, ich empfand sie als etwas langweilig. Ich ahnte schon fast, wie das Ende ausgehen würde und habe mich daher demonstrativ im Bett umgedreht. Er ist nett anzuschauen, aber ein zweites Mal muss es nicht sein.

75% bekommt er von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 28.05.2010.

Veröffentlicht am 20.10.17!

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