Rebecca Michéle: Die Treue des Highlanders

Rebecca Michéle: Die Treue des Highlanders

erschienen 2007
Verlag: Moments
Seitenanzahl: 414 Seiten
ISBN-10: 3937670335
ISBN-13: 978-3937670331

Inhaltsangabe:

Schottland 1666: Duncan Cruachan lebt als schottischer Laird im Hochland und ist ein treuer Anhänger der Königin Maria Stuarts. Er ist bereits einer Frau versprochen, doch diese liebt er nicht. Als er gerade verfolgt wird von den Gegnern der Königin, rettet er sich in den See Glen-Mal-Loch und reist unbeabsichtigt ins 21.ste Jahrhundert.

Anna Wheeler, eine junge und erfolgreiche Schauspielerin, hat sich zur Vorbereitung auf ihre nächste Rolle in die schottischen Highlands zurück gezogen. Als sie jedoch erfährt, das ihr Freund Bruce Hardman sie betrogen hat, gerät sie nach einem Streit in ein Gewitter und findet Zuflucht in einer kleinen Hütte am Glen-Mal-Loch. Dort trifft sie auf Duncan Cruachan. Gleich fällt ihr auf, wie sehr er sich von ihr unterscheidet. Er ist sehr altertümlich angezogen, er spricht sehr komisch und seine Erzählungen, er käme aus dem Schottland zur Zeit der Königin Maria Stuart, läßt Anna daran zweifeln, ob wirklich alles in Ordnung mit ihm ist. Jedoch belehren sein Verhalten und seine Reaktionen auf die technischen Errungenschaften sie eines Besseren. Dennoch glaubt sie ihm nicht.

Duncan muss zurück in seine Zeit, um seinem Treueschwur gegenüber der Königin Folge leisten zu können. Als er in den See zurückgeht und hoffe, in seine Zeit zurückzufinden, folgt Anna ihm und gerät ebenfalls in den Sog der Zeit. Anna erkennt, das Duncan die Wahrheit gesagt hat und muss sich nun in seiner Zeit zurecht finden. Und nicht nur das, ihr Wissen über Maria Stuart und das Leben soll Duncan helfen, die Königin vor einer Tragödie zu bewahren.

Sie verliebt sich in den riesigen Schotten und weiß nicht, ob ihre Liebe eine Chance hat. Denn sie fühlt sich in seiner Zeit nicht wohl und möchte nach der erfolgreichen Mission wieder ins London der heutigen Zeit.

Mein Fazit:

Dies ist mein zweiter Zeitreise-Roman, den ich gelesen habe. Obwohl ich dem Genre nicht so sehr zugetan bin, hat mir dieser Roman ausgesprochen gut gefallen.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert. Viele kleine Dinge sind eingeflochten in die Geschichte, die man nur wissen kann, wenn man sich intensiv mit dem altertümlichen Schottland beschäftigt hat. Und die Geschichte um Maria Stuart ist schon sehr ausgefeilt. Auch hat die Autorin es geschafft, die Gegensätzlichkeiten der Zeiten gut darzustellen. Sprachstil, Kleidung und Lebensweisen sind schön hervorgehoben!

Flüssig und glaubhaft wird die Geschichte um Duncan und Anna erzählt und zum Schluss wurde es richtig spannend. Dabei konnte man es nicht vorhersehen, wie es ausgeht. Auch ein Pluspunkt, den ich unbedingt hervorheben möchte.

Ein Roman, den ich unbedingt empfehlen möchte. Vielleicht finde ich dadurch ja doch mehr Gefallen an diesem Genre.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Februar 2008.

Veröffentlilcht am 20.10.17!

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