Thomas Thiemeyer: Valhalla

Lesezeit: 3 Minuten

Thomas Thiemeyer: Valhalla

Erschienen 2014
Verlag: Knaur HC
Seitenanzahl: 512 Seiten
ISBN-10: 342665265X
ISBN-13: 978-3426652657
Dies ist der 3. Teil der Hannah Peters-Reihe.

Inhaltsangabe:

Hannah Peters verweilt gerade mit ihrem Lebensgefährten und Kollegen John Evans in Asien, als Milliardär und ihr Arbeitgeber Norman Stromberg sie nach Washington ruft. Er hat auf Satellitenbildern Veränderungen in den Gletschern bei Spitzbergen, Norwegen, entdeckt.

Eine vorzeitliche Stadt verbirgt sich unter dem Eis, was einer Sensation gleich käme. Geschichtsbücher müssten neu geschrieben werden, denn diese Stadt wäre älter, als das, was bisher bekannt ist! Stromberg schickt Hannah nach Spitzbergen, damit sie an den Untersuchungen teilnehmen kann. Doch es passiert eine Tragödie!

Alle Team-Mitglieder erkranken innerhalb weniger Stunden schwer, kaum dass sie ein Tor zur Stadt geöffnet haben. Die meisten Mitglieder sterben qualvoll, zwei sind danach vermisst und Hannah überlebt. Im Krankenhaus von Oslo erfährt sie von einem Virus, der in der Lage wäre, die gesamte Weltbevölkerung innerhalb weniger Tage auszulöschen. Und Hannah hat nur überlebt, weil sie schwanger ist. Doch ihr noch ungeborenes Kind wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nach der Geburt an diesem Virus sterben.

Inzwischen hat eine russische Nicht-Regierungs-Organisation von dieser Stadt und den Vorfällen im Eis bei Spitzbergen erfahren und das gesamte Areal hermetisch abgeriegelt. Dieses Virus ist eine machtvolle B-Waffe und die gilt es zu sichern. Dennoch muss Hannah unbedingt zurück, denn sie muss den Urvirus finden, damit man daraus ein Serum für ihr ungeborenes Kind entwickeln kann. Norman Stromberg finanziert dieses waghalsige Himmelfahrts-Kommando.

Mein Fazit:

Lange ist es her, dass ich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen habe. Vieles habe ich sicherlich vergessen. Aber das ist nun auch nicht so tragisch, denn die Geschichten um die deutsche Archäologin Hannah Peters sind alle abgeschlossen. Kurze Erwähnungen zu ihren früheren Abenteuern finden sich aber auch in dieser Geschichte.

Die Geschichte geht mit dem Prolog los: Die deutsche Wehrmacht hat zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in dem ewigen Eis von Spitzbergen diese geheimnisvolle Stadt entdeckt und ein Forschungslabor eingerichtet. Sie wollten einst eine effektive B-Waffe entwickeln, aber sie öffneten damit die Büchse der Pandora. So ist es nicht verwunderlich, dass Hannah bei ihrem ersten Besuch in Spitzbergen ebenfalls Bekanntschaft mit dem sogenannten Pandora-Virus macht, der bislang einzigartig ist.

Dass sie den Virus überlebt hat, liegt an der noch sehr frischen Schwangerschaft. Der Fötus hat sie davor geschützt. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass der Autor sich durchaus die Mühe machte, es zu erklären, warum das funktionierte. Aber ob so etwas wirklich gibt, kann ich leider nicht beurteilen. Zuweilen klang es schon ein bisschen weit hergeholt, aber ich bin keine Expertin.

Im weiteren Verlauf der Geschichte, die ziemlich bald schon an Fahrt gewinnt, sammelt Hannah ein Team von Spezialisten ein, damit sie von den Russen unbemerkt an den Ort zurückkehren kann, wo sich der Ur-Virus befindet. Sie will nicht nur die Menschheit retten, sondern auch ihr Baby. Auch wenn die Schwangerschaft nicht geplant war und sie zuerst geschockt reagiert hatte, so entwickelte sie durchaus Gefühle und den Willen, ihr Baby zu beschützen.

Der Roman ist eine Mischung aus Indiana Jones und James Bond. Die Figuren haben durchaus Ecken und Kanten und kleine Geschichten zu den jeweiligen Personen zeigen, welche Vergangenheit sie mit sich rumschleppen. Dennoch blieb die eine oder andere Figur etwas blass. Das Tempo und die Action sind in dieser Geschichte vorherrschend und es wird immer spannender. Der Autor hat viel Kreativität bewiesen, so dass die Glaubwürdigkeit gerade noch so gegeben ist!

Insgesamt gesehen ist es eine lesenswerte Geschichte mit viel Abenteuer, der ich gerne vier Sterne gebe!

Veröffentlicht am 23.10.17!

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