Christopher Paolini: Eragon

Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Paolini: Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter

Originaltitel: Eragon – Inheritance Book One (2003)
übersetzt von Joannis Stefanidis
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 605 Seiten
ISBN-10: 3570128032
ISBN-13: 978-3570128039
Dies ist der 1. Teil der Eragon-Reihe*
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Eragon lebt mit seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran im Tal Carvahall im Reich von Alagaesia. Sein Leben ist bescheiden, aber er geht gern zur Jagd und hilft auf dem Familienhof, wo er nur kann!

Gerade, als er zur Jagd ist, findet er plötzlich einen blauen Stein. In der Hoffnung, dafür viel Geld zu bekommen, nimmt er ihn mit nach Hause. Doch dieser Stein sorgt für Unruhe, aus Gründen, die Eragon nicht kennt. Eines nachts entschlüpft dem blauen Stein ein kleines Drachen-Junge. Eragon hat zwar von Legenden über die Drachen und den Drachenreitern gehört, glaubt aber nicht wirklich daran! Tatsächlich hat er nun einen eigenen Drachen und zieht es erstmal heimlich groß.

Während Eragon seinen Drachen kennen lernt, schickt Galbatorix, der blutige Herrscher des Imperiums, seine Krieger los. Er hat von dem verlorenen gegangenen Drachenei gehört und möchte es unbedingt in seinen Besitz haben. Doch Eragon flieht rechtzeitig vom Familienhof! Dieser Hof wird überfallen und Garrow getötet! Eragon will Rache nehmen und möchte den Schergen blindlings folgen.

Doch dann tritt Brom, der Geschichtenerzähler in sein Leben und hilft ihm bei der Erreichung seiner Ziele. Eragon weiß nicht, das Brom schon uralt ist und selbst einst ein Drachenreiter war! Während sie auf der Jagd nach den Schergen des Königs sind, unterrichtet Brom ihn in der Kunst des Kämpfens und den Umgang mit der Magie! Doch der Weg ist noch viel viel weiter, als Eragon fürchtet und er wird viele Prüfungen bestehen müssen, ob er mit seiner Saphira tatsächlich zu den Drachenreitern gehört.

Mein Fazit:

Die ersten 500 Seiten habe ich in null komma nix verschlungen. Das Buch, zwar dick, lag leicht in der Hand, weil die Seiten beim Lesen nur so dahin flogen. Sicher fehlt es dem Buch an Tiefe, aber das macht der Autor durch Handlung wieder wett. Es hat Tempo, Witz und Charme! Es ist schon bewundernswert, das der Autor erst 15 Jahre alt war, als er das Buch schrieb! Wenn man die Handlung bedenkt!

Ich habe noch nie ein Buch unterbrochen, d. h. zwischendurch ein anderes angefangen. Dieses Mal war es wegen der Leserunde! Ich glaube, das dies ein Fehler war. Ich habe danach nicht mehr mit dem Elan gelesen wie vorher. Außerdem wurde ich etwas ungeduldig, da ich ja den Film gesehen hatte und auch irgendwann zum Ende kommen wollte.

Aber ansonsten gebe ich dem Buch eine sehr gute Note. Warum dieses Buch allerdings mit „Der Herr der Ringe“ verglichen wird, ist mir schleierhaft. Es hat mit Drachen zu tun! Und es ist doch völlig natürlich, das es in einem Fantasy-Buch den Kampf „Gut gegen Böse“ gibt! Ansonsten wäre ja keine Spannung drin, oder?

Ein tolles Buch, das sich lohnt zu lesen, trotz das es soo viele Seiten hat!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Februar 2007.

Veröffentlicht am 27.10.17!

* Den zweiten Teil dieser Reihe habe ich in 2014 abgebrochen und daher werde ich sie weder einpflegen noch weiterlesen. Der Link zur Serie führt auf BücherTreff.de.

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