Cars 3 – Evolution

Lesezeit: 3 Minuten

Cars 3 – Evolution (2017)

 

Regie: Brian Fee
Drehbuch: Kiel Murray, Bob Peterson, Mike Rich
Produktion: Andrea Warren, Lasseter, Kevin Reher
Musik: Randy Newman
Kamera: Jeremy Lasky, Michael Sparber, Kim White
Darsteller (Stimmen): Manou Lubowski, Cristela Alonzo, Hans-Jürgen Wolf, Peter Flechtner, Gerhard Jilka, Benedikt Weber, u.v.a.
Dauer: 102 Minuten
Dies ist der 5. Teil der Cars & Planes-Reihe.

Inhaltsangabe:

Lightning McQueen ist noch immer das Maß aller Dinge, wenn es um den Piston Cup geht. Aber die Motorsport-Welt verändert sich. Plötzlich taucht die Hightech-Maschine Jackson Storm auf und räumt alles ab. Egal, wie sehr sich Lightning auch bemüht, so schnell wie er kann er einfach nicht fahren. Jackson Storm ist nach den physikalischen Gesetzen gebaut und läutet damit eine neue Ära ein.

Nach einem Unfall leidet Lightning an dem gleichen Trauma wie einst Doc Hudson. Doc Hudson, schon lange tot, lebt jedoch immer noch in den Herzen der Autos von Radiator Springs weiter. Und so fasst er den Entschluss, es doch noch einmal zu versuchen. Als erstes fährt er zum neuen Trainingszentrum seines Sponsors. Da erfährt er, dass die alten Sponsoren von Rusteze verkauft haben. Der neue Sponsor Sterling sieht in dem einstigen Rennsportstar nur noch ein Merchandising-Produkt. Lightning will das nicht auf sich sitzen lassen und kann noch eine Chance heraushandeln: Wenn er das nächste Rennen in Florida gewinnt, kann er selbst entscheiden, wann er aufhört. Verliert er das Rennen, muss er sich den vertraglichen Bedingungen beugen und für PR-Zwecke herhalten. Sterling würde dann entscheiden, wann seine Karriere endet.

Damit er die paar Tage bis zum Rennen optimal ausnutzen kann, begleitet ihn die Trainerin Cruz. Sie hat schon immer davon geträumt, Rennen zu fahren. Aber ihr fehlte bislang der Mut, das auch wirklich anzupacken. Lightning und Cruz lernen einander kennen und können ihre Erfahrungswerte austauschen. Aber ihm fehlt immer noch die zündende Idee, denn wirklich schneller wird er bei aller Mühe trotzdem nicht.

Mein Fazit:

Der kleine Prinz musste so lange auf diesen Film warten. Schon vor einem halben Jahr haben sie Werbung dafür im TV gemacht und es ist für einen vierjährigen Knirps eine sehr lange Zeit, um nicht zu sagen eine Ewigkeit. Aber dann war es endlich soweit, der Kino-Nachmittag stand an und ich erlebte ein aufgeregtes Kind.

Da haben sich die Produzenten aber auch wirklich eine schöne Geschichte ausgedacht. Es gab wieder jede Menge Rennen, Abenteuer und ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Immerhin ist der erste Teil mit Lighning McQueen schon elf Jahre alt! Auch Doc Hudson, Mac, Hook, Sally und Luigi tauchen wieder auf und runden das Bild von den Hightech-Rennen ins menschliche ab. Denn die Hightech-Maschinen, allen voran Jackson Storm, wirken hier kalt, unnahbar und unmenschlich. Auch die Flexibilität und der Spaß am Motor-Sport scheint den neuartigen, windschnittigen Maschinen zu fehlen. Das ist ein gravierender Unterschied zu den übrigen Autos, die zwar auch schnell sind, aber eben nicht unfehlbar!

Es gibt nicht viel zu schreiben, dieser Film lässt Kinderherzen und Fans von McQueen einfach höher schlagen. Ob die ganz kleinen Kinder den Kern der Geschichte schon verstehen, mag bezweifelt werden. Denn es geht ja um folgende Aussage: Auch wenn man schon zum alten Eisen gehört, man ist trotzdem wertvoll und kann mit anderen Dingen punkten. Und man kann mit anderen Dingen punkten und Jüngeren was beibringen. Für die ganz Kleinen waren eher die Rennen und Abenteuer spannend, aber die moralische Aussage mag dabei nicht so deutlich hervorkommen. Aber dafür sind wir als Eltern ja da, um es ihnen nahe zu bringen.

Der Film besticht wieder durch seine flotten Sprüche, allzu menschlichen Autos und deren Gefühle und durch tolle scharfe Bilder. Da wird aber wirklich jedes kleinste Detail ausgearbeitet. Und die zuweilen fetzige Musik rundet das Abenteuer ab. Der kleine Prinz wurde gut unterhalten und seine leuchtenden Augen sagten mir, dass es ihm gefallen hat. Mir auch und daher gebe ich gerne 90%.

Veröffentlicht am 29.10.17!

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