Danielle Steel: Der Ring aus Stein

Danielle Steel: Der Ring aus Stein

Originaltitel: The Ring (1980)
übersetzt von Dagmar Hartmann
Verlag: Blanvalet TB
Seitenanzahl: 345 Seiten
ISBN-10: 3442357500
ISBN-13: 978-3442357505
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Deutschland im Dritten Reich: Ariana von Gotthard wächst behütet in Berlin auf. Ihr Vater Walmar von Gotthard ist Bankier und somit eine wichtige Persönlichkeit für den Führer. Arianas Mutter nahm sich das Leben, als ihr Geliebter, ein Jude, von der SS verschleppt und getötet wird.

Als Arianas Bruder Gerhard kurz nach seinem 16.ten Geburtstag eingezogen werden soll, entschließt sich Walmar von Gotthard dazu, seine zwei Kinder in die Schweiz – in Sicherheit – zu bringen. Auf dem Rückweg, um Ariana zu holen, wird der Bankier jedoch von Grenzposten erschossen.

Die eigenen Dienstboten verraten Ariana an die SS, die sie dann kurzerhand zum Verhör abholen. Nur die Hoffnung, das ihr Vater sie eines Tages abholt, hält sie in der stinkenden und kleinen Zelle am Leben. Doch Ariana hört nie wieder etwas von ihrer Familie. Sie erlebt schließlich, wie ein Nazi-Offizier sich ihrer annimmt und zeigt, das nicht alle Deutschen schlecht sind. Sie erlebt mit Manfred von Tripp eine Zeit der tiefen und verzweifelten Liebe, das sie sogar noch heiraten, ehe Berlin in die Hände der Allierten fällt.

Schließlich muß sie als Witwe aus Berlin fliehen. Ihr Weg führt über Frankreich nach Amerika! Dort versucht sie, sich von den Schrecken des Krieges zu erholen, doch dann hat sie damuit zu kämpfen, ihre Herkunft zu verleugnen. Als sie feststellt, das sie von Manfred ein Kind erwartet, wird ihre Trauer erneut genährt. Wird sie die schreckliche Erinnerung vergessen können? Wird sie ihre Familie wiederfinden?

Mein Fazit:

Auch dieses Buch befaßt sich ausgiebig mit dem Hitler-Deutschland. Dabei zeigt die Autorin durchaus glaubwürdig, das nicht alle Nazi-Offiziere schlecht gewesen sein müssen. Ein bißchen übertrieben ampfand ich manchmal die heroische Darstellung der Ariana, aber die Autorin beschreibt oft ihre Heldinnen so. Man kann sich auch durchaus mit ihr identifizieren.

Ich gebe diesem Roman eine sehr gute Note; es ist auch beim zweiten Lesen spannend bis zur letzten Seite!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juni 2004.

Veröffentlicht am 01.11.17!

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