Der Sternwanderer

Lesezeit: 2 Minuten

Der Sternwanderer (2007)
Originaltitel: Stardust

Regie: Matthew Vaughn
Drehbuch: Matthew Vaughn, Jane Goldman
Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Michael Dreyer, Neil Gaiman
Musik: Ilan Eshkeri
Kamera: Ben Davis
Darsteller: Charlie Cox, Claire Danes, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer, Mark Strong, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Romanvorlage: „Sternwanderer“ von Neil Gaiman

Inhaltsangabe:

England in der Mitte des 19.ten Jahrhunderts: In einem kleinen Örtchen namens Wall lebt Tristran Thorne (Charlie Cox) und liebt seine Victoria (Sienna Miller). Um ihr zu beweisen, wie sehr er sie liebt, verspricht er ihr, den Stern zu holen, der gerade vom Himmel gefallen ist. Tristran ahnt nicht, auf welches Abenteuer er sich einlässt. Denn um den Stern zu fangen, muss er jenseits der Mauer, nach dem das Örtchen benannt ist.

Hinter dieser Mauer verbirgt sich eine andere geheime Welt voller Zauber, Magie und bösen Hexen. Und kaum ist er in „Stormhold“ angekommen, stolpert er schon fast über den Stern namens Yvaine (Clare Daines). Eher naiv und unschuldig nimmt er Yvaine mit. Allerdings sind auch noch andere dunkle Mächte hinter diesem Stern her: Da ist Lamia (Michelle Pfeiffer), die sich vom Herz dieses Stern die ewige Jungend erhofft und die Söhne vom verstorbenen König Stormhold (Peter O’Toole) wollen den Kristall des Sterns, um die Herrschaft zu haben.

Es beginnt eine turbulente, aufregende und romantische Reise durch die Lüfte und über die grünen Wiesen von Stormhold und am Ende kommt es anders, als man denkt.

Mein Fazit:

Wer hätte das gedacht? Dieser Film birgt so viele kleine Oasen des trockenen Humors. Ein Luftschiff-Pirat, der schwul ist (Robert de Niro), Ziegen in Menschen-Gestalt, babylonische Kerzen, die wie Raketen wirken und noch so vieles mehr.

Wer denkt, dieser Film ist ein Abklatsch von vielen Fantasy-Filmen, der irrt sich gewaltig. Es geht um die bedingungslose, aufrichtige und wahre Liebe, um die ewige Jugend (die es auch im magischen Reich nicht gibt) und um Mut und Tapferkeit. Und das gepaart mit einem tollen Star-Aufgebot und einer tollen Kulisse macht diesen Film zu einem filmischen Hochgenuss.

Es ist ein schönes Märchen (eigentlich) für Erwachsene und bezaubert jung und alt. Ich vergebe 90% und werde ihn sicher noch einmal sehen. Toll!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.01.2010!

Veröffentlicht am 17.11.17!

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