Suzanne Rindell: Die Frau an der Schreibmaschine

Lesezeit: 2 Minuten

Suzanne Rindell: Die Frau an der Schreibmaschine

Originaltitel: The Other Typist (2013)
Übersetzt von Beate Brammertz
Verlag: btb Verlag
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN-10: 3442756324
ISBN-13: 978-3442756322

Inhaltsangabe:

New York zur Zeit der Prohibition: Die Stenotypistin Rose Baker wuchs in einem Waisenhaus auf und fühlt sich als Hüterin von Gesetz und Moral. Auf dem Polizeirevier glänzt sie durch tadelloses Verhalten.

Doch eines Tages kommt eine neue Stenotypistin: Odalie Lazare. Mit einem Hauch von Glamour rauscht Odalie in Roses Leben und stellt es auf den Kopf. Plötzlich sind die moralischen Grundsätze nicht mehr so wichtig und Odalie nimmt sie in Flüsterkneipen mit und stellt ihr zwielichtige Personen vor.

Ohne es zu ahnen wird Rose in den zwielichtigen Sog von Odalie mit hineingezogen.

Mein Fazit:

Diese Rezension kann ich kurz halten, denn ich habe es auf Seite 224 abgebrochen.

Die Geschichte glänzt ohne Zweifel durch die ausgefeilte und sehr elegante Ausdrucksweise. Für mich steht fest: Die Autorin kann sich sehr gut ausdrücken. Aber das war auch für mich das größte Manko!

Eine sehr gehobene Ausdrucksweise zeugt von einer großen Liebe zur Sprache. Aber ich fand es hier einfach zu viel von allem. Rose Baker, die die Geschehnisse um Odalie Lazare erzählt, kam mir obendrein selbst ziemlich abgehoben und versnobt vor, obwohl sie im Waisenhaus aufwuchs und durch ihren Fleiß das große Glück hatte, auf eine gute Schule geschickt worden zu sein.

Obwohl in vielen Zeilen auch leiser Humor steckte, musste ich manche Passagen mehrfach lesen, um die verschachtelten Sätze und die blumige Aussprache richtig zu verstehen. Es war zuweilen einfach sehr anstrengend und ermüdend. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr dazu!

Das Buch hat sein Publikum verdient, ich kann es leider nicht würdigen, denn es ist einfach nicht meins. Daher gibt es die Mindestbewertung von zwei Sternen!

Veröffentlicht am 17.11.17!

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