Hexenjagd

Lesezeit: 2 Minuten

Hexenjagd (1996)
Originaltitel: The Crucible

Regie: Nicholas Hytner
Drehbuch: Arthur Miller
Produktion: Mitchell Levin, Robert A. Miller, David V. Picker
Musik: George Fenton
Kamera: Andrew Dunn
Darsteller: Rob Campbell, Joan Allen, Bruce Davison, Daniel Day-Lewis, Winona Ryder, Paul Scofield, u.v.a.
Dauer: 124 Minuten

Inhaltsangabe:

Amerikanische Ostküste 1692: In einem kleinen Städtchen namens Salem. Die Menschen dort sind fleißige Leute und streng gläubig. Und doch brodelt es unter der Oberfläche. Abbigale Williams (Winona Ryder) geht mit ein paar anderen Mädchen in den nahegelegenen Wald und sie vollführen einen Tanz ums Feuer.

Dabei werden sie von ihrem Onkel Reverend Parris (Bruce Davison) beobachtet. Um sich nicht einzugestehen, das sie aus reinem Vergnügen ums Feuer getanzt sind, verbreiten sie Lügen, sie wären vom Teufel besessen und dies käme von verschiedenen Frauen aus dem Dorf, u. a. von Elizabeth Proctor (Joan Allen). Elizabeth Proctor ist die Ehefrau von John Proctor (Daniel Day-Lewis), wo Abigale kurzzeitig gearbeitet hatte. Sie ist hinausgeworfen worden, weil sie mit John eine Affäre begonnen hatte.

Um John wieder fürsich allein zu haben, verbreitet Abigale mit ihren Freundinnen Lügen, so das diese Frauen (und einige andere) verhaftet werden. Es beginnt ein dramatischer Kampf um die Wahrheit, um Leben und Freiheit.

Mein Fazit:

Der Film erzählt die wahren Ereignisse in einer Zeit, als es noch keinen Lügendetektor-Test gab. Und auch keine DNA-Analyse. In den Hexen-Prozessen von Salem ging es um das gesprochene Wort und um Glaubwürdigkeit. Dabei hat die Kamera beklemmende Bilder eingefangen. U. a. Abby, die aus reiner Rachsucht sich solche Geschichten ausdenkt. Obwohl viele genauso für sie wie auch gegen sie sprechen, glaubt man ihr. Obwohl ein ehrlicher Mann sich selbst des Ehebruchs anklagt, glaubt man ihm nicht. Diese komische Begebenheit hat sich bis heute nicht geändert. So oft habe ich persönlich bemerkt: Die Wahrheit mag niemand wirklich glauben, nur, was man ihnen vorlügt!

Hochkarätige Stars haben sie hier eingetroffen: Joan Allen, Winona Ryder, Rob Campbell und Daniel Day-Lewis. Sie machen den Film wirklich glaubhaft und beklemmend. Die Geschehnisse sind haarsträubend und doch habe ich keinen Zweifel daran, das die Menschen damals wirklich so waren.

80% für einen Film, der noch eine Weile im Kopf bleibt und mir das Gefühl vermittelt, im richtigen Jahrhundert geboren zu sein.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 29.12.2009.

Veröffentlicht am 08.12.17!

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