Im sicheren Hafen

Im sicheren Hafen (2007)
Originaltitel: Safe Habour

Regie: Bill Corcoran
Drehbuch: Edithe Swensen
Produktion: Daniel Grodnik, Kevin Kasha, Wendy Kay Moore
Musik: Joey Newman
Kamera: Curtis Petersen
Darsteller: Melissa Gilbert, Michael DeLorenzo, Idalis DeLeon, Liana Liberato, Brad Johnson, Rebecca Staab, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten
Romanvorlage: „Im sicheren Hafen“ von Danielle Steel

Inhaltsangabe:

Ophelia McKanzie (Melissa Gilbert) lebt mit ihrer Tochter Piep den Sommer über im Sommerhaus am Strand von San Franzisco. Piep ist weitestgehends auf sich allein gestellt, denn Ophelia ist in ihrer Trauer um den verunglückten Mann und Sohn gefangen. Knapp ein Jahr ist es her, das das Privatflugzeug in der Luft explodiert ist.

Piep unternimmt viel mit dem Hund am Strand und lernt dabei Matt Bowles (Brad Johnson) kennen. Brad ist Maler und lebt zurückgezogen im Strandhaus. Er hat eine häßliche Scheidung und die Trennung von seiner Tochter zu verwinden, was ihm sichtlich schwer fällt. Mit Piep beginnt er eine liebevolle Freundschaft. Er bringt ihr das Zeichnen bei und hilft ihr, einige Dinge im Leben zu verstehen.

Ophelia, anfangs sehr skeptisch, lernt Matt ebenfalls kennen und die Freundschaft dehnt sich auf Ophelia aus. Sehr viele Gespräche helfen ihr, sich langsam aus der Trauer zu bewegen. Sie sucht sich eine ehrenvolle Tätigkeit, sie beginnt sich langsam von ihrem verstorbenen Mann zu lösen und verliebt sich sogar in Matt. Aber der Anfang der Liebe steht unter keinem guten Stern. Matt’s Ex-Frau taucht plötzlich wieder auf und Ophelia wird in eine Schießerei verwickelt.

Mein Fazit:

Dieser Film ist was für Danielle Steel – Fans!

Würde dieser Film in die Kinos kommen, wäre er sicher ein Flopp. Für die breite Masse ist er nicht gedacht und bringt auch nicht die Qualität mit, um diesem erfolgreich bestehen zu können. Es wird schon mehr oder weniger die heile Welt vorgespielt, obwohl klar wird, welche Probleme Ophelia hat. Depressionen, Trauer und insich selbst gefangen. Das schafft Melissa Gilbert schon dem Zuschauer zu vermitteln. Viele Szenen wirken aber unecht. Einzig das Mädchen Piep strahlte stets natürlich aus. Sie hat mir in diesem Film am Besten gefallen.

Was mir aber positiv aufgefallen ist: Der Film hält sich ziemlich nah an die Romanvorlage. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, das ich am Ende dann doch ein paar Tränchen verlor.

Ein Muss für jeden Danielle Steel-Fan, daher sind es für mich 80%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.06.2008.

Veröffentlicht am 10.12.17!

image_pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich bin damit einverstanden.