K-Pax – Alles ist möglich

K-PAX – Alles ist möglich (2001)
Originaltitel: K-PAX

Regie: Iain Softley
Drehbuch: Charles Leavitt
Produktion: Gene Brewer, Robert F. Colesberry, Lawrence Gordon
Musik: Ed Shearmur
Kamera: John Mathieson
Darsteller: Kevin Spacey, Mary McCormack, Jeff Bridges, Alfre Woodard, Saul Williams, David Patrick Kelly, u.v.a.
Dauer: 120 Minuten
Romanvorlage: „Wie von einem fremden Stern“ von Gene Brewer

Inhaltsangabe:

Plötzlich taucht ein Mann mit Sonnenbrille auf: Prot (Kevin Spacey). Da er behauptet, vom Planeten K-Pax zu stammen, wird er kurzerhand in die Psychiatrie zu Dr. Powell (Jeff Bridges) eingewiesen.

Seine Behauptungen erzählt Prot glaubhaft und meiner gewissen Ernsthaftigkeit, dessen man sich nur schwer entziehen kann. Und nebenbei beginnt Prot seine Mit-Patienten mit kleinen Aufgaben zu therapieren. Dr. Powell spürt, das es um Prot ein großes Geheimnis gibt und begibt sich auf die Suche nach der wahren Identität des Mannes. Als Prot auch noch überzeugt sagt, das er bald wieder nach K-Pax zurückkehren müsse, beginnt für den Arzt die Zeit zu rennen.

Mein Fazit:

Genie oder Wahnsinn? Das ist hier die Frage.

K-Pax ist eine spannende Geschichte um einen Mann, der behauptet, von einem Planeten K-Pax zu stammen. Da das Licht auf der Erde zu hell ist, trägt er eine Sonnenbrille. Da er seine Behauptungen durch eine Demonstration untermauern kann, ist Dr. Powell, glänzend gespielt von Jeff Bridges, im Zweifel. Er beginnt irgendwann zu glauben, das er tatsächlich von einem Planeten stammen könnte.

Die Geschichte wird ohne Action erzählt. Einfühlsam und mit intensiven Bildern bietet sich dem Zuschauer ein Drama, das verhängnisvoll seinen Lauf nimmt. Man spürt schon ziemlich am Anfang, das etwas nicht stimmt, aber genauso wie Dr. Powell kommt man nicht dahinter. Somit ist das Ende zwar nicht ganz überraschend, aber erwartet hat man es auch nicht wirklich.

Kevin Spacey und Jeff Bridges liefern sich ein spannendes Duell im Dialog und in der Gestik. Nichts wirkt aufgesetzt oder gekünstelt. Der Zuschauer kann sich mit beiden Personen identifizieren und doch bietet der Film genug Distanz, um hinter dem wahren Grund der ganzen Aktion zu kommen.

Ich kann ihn zu 95% empfehlen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.03.2010!

Veröffentlicht am 04.01.18!

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