Sherlock Holmes: Spiel im Schatten

Sherlock Holmes: Spiel im Schatten (2011)
Originaltitel: Sherlock Holmes: A Game of Shadows

Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Kieran Mulroney, Michele Mulroney
Produktion: Bruce Berman, Steve Clark-Hall, Susan Downey, u.v.a.
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Philippe Rousselot
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Noomi Rapace, Rachel McAdams, Jared Harris, Stephen Fry, u.v.a.
Dauer: 129 Minuten
Romanvorlage: frei nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle
Dies ist der 2. Teil der Kino-Film-Reihe.

Inhaltsangabe:

1891 wird Europa von Bombenanschlägen erschüttert. Während die Zeitungen einen Kampf zwischen den Anarchisten und Nationalisten vermuten, hat Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) eine ganze andere Theorie: Professor Moriarty (Jared Harris)!

Und tatsächlich scheint Professor Moriarty dahinter zu stecken, doch das Geflecht aus Vertuschung, Mord und Kriegstreiberei führt Sherlock Holmes und seinen Freund, den frisch verheirateten Dr. Watson (Jude Law), auf den europäischen Kontinent, wo sie mit Hilfe der Wahrsagerin Madam Simza (Noomi Rapace) glauben, weitere Anschläge verhindern zu können.

Doch wie so oft ist das Detektiv-Gespann ein Schritt zu spät hinter dem Intimfeind. Aber Sherlock Holmes gibt nicht auf und riskiert dabei mehr als einmal sein eigenes Leben, um das Leben von vielen Menschen zu retten.

Mein Fazit:

Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes ist natürlich nicht wirklich zu vergleichen mit vielen anderen Filmen und Serien, wo es tatsächlich mehr um Kombinationsgabe und akribische Spurensuche geht.

Die Story des Films mutet schon sehr verwirrend an, die Handlung wird sehr schnell aufgebaut und ich musste schon ziemlich gut aufpassen, um das alles verfolgen zu können. So 100%ig schlau bin ich nicht geworden und einige Hintergründe sind mir leider etwas im Verborgenen geblieben. Zusätzlich hat Sherlock Holmes teilweise hellseherische Fähigkeiten bekommen und fernöstliche Kampftechniken entwickelt! Fast schon ein Superheld, na ja!

Es ist mehr ein Action-Kracher mit einer gewaltigen Prise Humor, denn der kommt in diesem Film wahrlich nicht zu kurz. Auch wenn es einige sehr komödiantische Stellen gibt, kann man nicht umhin zu bemerken, dass der Film an einigen Stellen auch sehr überladen wirkt. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Die Kulisse und die Atmosphäre der damaligen Zeit werden allerdings gut eingefangen und werten es ein bisschen auf.

Aber ansonsten finde ich den Film trotz der sympathischen und überzeugenden Hauptdarsteller etwas enttäuschend und vergebe daher 75%.

Veröffentlicht am 21.01.18!

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