Nicholas Nickleby

Lesezeit: 2 Minuten

Nicholas Nickleby (2002)

 

Regie: Douglas McGrath
Drehbuch: Douglas McGrath
Produktion: Simon Channing Williams, John Hart, Gail Egan
Musik: Rachel Portman
Kamera: Dick Pope
Darsteller: Jamie Bell, Jim Broadbent, Anne Hathaway, Charlie Hunnam, Kevin McKidd, Christopher Plummer, u.v.a.
Dauer: 132 Minuten
Romanvorlage: „Nicholas Nickleby“ von Charles Dickens

Inhaltsangabe:

Nicholas Nickleby (Charlie Hunnam) muss mit seiner Schwester Kate (Romola Garai) und seiner Mutter (Stella Gonet) nach London reisen. Sein Vater ist verstorben und hat seine Familie mittellos zurück gelassen. Daher werden alle Hoffnungen auf den reichen Onkel Ralph Nickleby (Christopher Plummer) gelegt.

Dieser zeigt sich scheinbar großzügig. Kate und Mrs. Nickleby verschafft er in London Arbeit, während er Nicholas aufs Land in ein Internat als Hilfslehrer schickt. Doch das ist alles ein Irrtum. Kate soll an die Geschäftspartner von Ralph Nickleby verschachert werden und Nicholas kommt in das Internet „Dotheboys Hall“, wo die Jungen bei magerem Essen eher zum Stillschweigen als zum Lernen angehalten werden. Die Jungen werden gehalten wie Sklaven und am Schlimmsten hat es den behinderten Jungen Smike (Jamie Bell) getroffen.

Nicholas freundet sich mit Smike an und sie können sogar vom Internat fliehen. Vorerst kommen sie bei einer Theater-Gruppe unter. Als Kate jedoch von ihrem Onkel und seinen schmierigen Geschäftsfreunden in Mißkredit gebracht wird, eilt ihr Bruder nach London. Doch da nimmt das Verhängnis schon seinen Lauf, ist nur die Frage, wessen Verhängnis es ist.

Mein Fazit:

Eine sehr sensibel erzählte Geschichte um verarmte Land-Edelleute, die in London ihr Glück versuchen und dabei von intriganten Verwandten schikaniert werden. Und dabei baut sich das Drama ganz langsam auf. Fast alle Fragen werden beantwortet und fast allen ereilt ein dunkles Schicksal, die das Böse in sich hatten.

Zuweilen gab es Anlass zum Schmunzeln, gelegentlich erhob man die Faust, um den Bösewichten im Film zu drohen und bei Herz-Schmerz litt ich mit, als wäre ich die Angebetete selbst. Kurzum: Der Film ist spannend, tragisch und gleichzeitig auch komisch. Kostüme und Kulisse sind hervorragend gewählt, die Musik ist gekonnt eingesetzt und die Figuren unterschiedlich und authentisch.

Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen, für Groß und Klein. Für dieses wunderbare Märchen gibt es 95% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 19.01.2009.

Veröffentlicht am 22.01.18!

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