The Sentinel – Wem kannst du trauen?

The Sentinel – Wem kannst Du trauen? (2006)
Originaltitel: The Sentinel

Regie: Clark Johnson
Drehbuch: George Nolfi
Produktion: Bill Carraro, Michael Douglas, Marcy Drogin
Musik: Christophe Beck
Kamera: Gabriel Beristain
Darsteller: Michael Douglas, Kiefer Sutherland, Kim Basinger, Eva Longoria, Martin Donovan, Ritchie Coster, u.v.a.
Dauer: 108 Minuten
Romanvorlage: „The Sentinel“ von Gerald Petievich

Inhaltsangabe:

Pete Garrison (Michael Douglas) arbeitet schon seit langer Zeit beim Secret Service und für einige ist er schon eine Legende zu Lebzeiten. Derzeit ist er für die Sicherheit der First Lady, Sarah Ballentine (Kim Basinger) verantwortlich und das nimmt er zu wörtlich, denn er ist in sie verliebt und sie haben eine Affäre.

Ein Kollege und Freund von Pete wird vor seiner Haustür erschossen und die Ermittler Agent Breckinridge (Kiefer Sutherland) und Jill Marin (Eva Longoria Parker) werden mit den Ermittlungen beauftragt. Breckinridge war ebenfalls ein Freund von Pete und es gibt eine persönliche Fehde zwischen ihnen.

Im Zuge der Ermittlungen wird deutlich, das es einen Maulwurf im Secret Service gibt. Es ist ein Attentat auf den Präsidenten (David Rasche) geplant und alle Hinweise, die Breckinridge findet, deuten auf Pete hin. Dieser gerät zunehmend unter Druck und untersucht auf eigene Faust, wer der Maulwurf ist.

Ein temporeiches Katz- und Mausspiel beginnt.

Mein Fazit:

Dies ist eine interessante Geschichte um Freundschaft, Loyalität und Glaubwürdigkeit. Pete Garrison hat vor 25 Jahren die Kugel für Ronald Reagan abgefangen und doch wurde er im Laufe der Zeit nie befördert. Offensichtlich störte es ihn jedoch bislang nicht. Auch ohne dem gilt er unter Kollegen als altes Eisen mit enormer Erfahrung, der von allen Seiten respektiert wird. Seine Schwäche ist die First Lady, toll gespielt von Kim Basinger. Sie ist in meinen Augen die ideale Besetzung: Kühl, blond und doch voller Liebe und Leidenschaft für Pete. Aus politischen Gründen hält sie die Farce einer glücklichen Ehe mit dem Präsidenten aufrecht, doch Insider bemerken schon längst, das nicht alles Gold ist, was glänzt.

Pete Garrison hat mit Agent Breckinridge eine alte persönliche Rechnung offen. Pete wird unterstellt, mit seiner Frau eine Affäre gehabt zu haben. Allerdings konnte das nie richtig gestellt werden und so giften sie sich trotz der früheren tiefen Freundschaft ständig an. Für den Agenten ist es ein gefundenes Fressen, mit ihm abzurechnen, als die Hinweise auf Pete deuten. Dennoch macht er es nicht mit Genuß, er besinnt sich irgendwann auf die guten alten Zeiten.

Die Spannung wird allmählich aufgebaut. Die Dialoge sind teilweise schnell, aber sehr wichtig für das Verständnis. Man muss schon etwas aufpassen, um nicht verwirrt zu werden. Dem Zwischenspiel Douglas – Sutherland – Basinger ist es aber kein Abbruch, alle drei Darsteller sind grandios in ihren Rollen. Und ich fand den Einblick in die Arbeit des Secret Service enorm interessant.

Alles in allem ist er mir 90% wert und ich kann ihn für einen spannenden Film-Abend empfehlen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 18.07.2010!

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